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	<title>degere &#187; Finanzen</title>
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	<description>... unabhängige und umfassende Finanzberatung für Unternehmer und anspruchsvolle Privatkunden. Das lebensbegleitende Beratungskonzept verbindet Menschen, um persönliche und wirtschaftliche Mehrwerte zu schaffen</description>
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		<title>Ist Europa noch zu retten???</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 12:26:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Prokoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldenkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsverschuldung]]></category>

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		<description><![CDATA[Europa steht heute vor seinem burn out. In Griechenland herrscht mehr denn je das politische Chaos und in Spanien werden schon wieder Banken verstaatlicht. Bei genauerer Betrachtung erwartet uns das schlimmste Szenario aber bei einer Verschärfung der Krise in Italien. Während hierzulande Politiker die Griechen vor die Wahl zwischen Pest und Cholera bzw. Sparpaket oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Europa steht heute vor seinem burn out.</p>
<p>In Griechenland herrscht mehr denn je das politische Chaos und in Spanien werden schon wieder Banken verstaatlicht. Bei genauerer Betrachtung erwartet uns das schlimmste Szenario aber bei einer Verschärfung der Krise in Italien.</p>
<p>Während hierzulande Politiker die Griechen vor die Wahl zwischen Pest und Cholera bzw. Sparpaket oder Euroausstieg stellen, weiß niemand um die unkontrollierbare Kettenreaktion, die eine Abkehr von den Sparbeschlüssen in Griechenland mit sich bringt. <span id="more-1321"></span></p>
<p>Ob der Größe Griechenlands erscheinen die physischen Risiken einer Pleite des Landes kalkulierbar. Aber was keiner vorhersagen kann, sind die psychologischen Risiken. Das Signal der Aufspaltung der als unzertrennlich geltenden Eurozone würde womöglich nur noch mehr Spekulanten gegen die nächsten Kandidaten Portugal, Spanien, Italien usw. heranziehen.</p>
<p>Es muss also unter allen Umständen verhindert werden, dass die wieder aufgeflammte Krise zum Flächenbrand wird. Die Überlegungen, inwieweit Spanien nach Griechenland unter den europäischen Rettungsschirm passt, gehen bei den Volkswirten bisweilen deutlich auseinander. In einem sind sich aber alle sicher: Italien, die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone ist zu groß, um sie unter dem Rettungsschirm auffangen zu können. So bleibt nur die Hoffnung, dass sich die verantwortlichen Personen in Griechenland so schnell wie möglich auf den Weg des Sparpaketes einigen und so die Spekulanten vorerst die Lust am wetten gegen Südeuropa wieder verlieren.</p>
<p>Anderenfalls wird sich ein altes Sprichwort wieder bewahrheiten in dem es heißt, viele Wege führen nach Rom. Nur diesmal ist es die Brandschneise aus Athen und Madrid.</p>
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		<title>Spanien ist die Achillesferse Europas</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 06:15:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Weigelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
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		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
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		<description><![CDATA[Das spanische Königreich ist gemessen an seiner Wirtschaftskraft die Nummer dreizehn der Welt und die viertgrößte Volkswirtschaft in Europa. Mit ca. 50 Mio. Einwohnern ist Spanien ein echtes Schwergewicht in der Union. Allen Protagonisten ist klar: fällt Spanien – fällt der Euro. Im Zuge der europäischen Harmonisierung und dem Eintritt in die Eurozone bekam das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das spanische Königreich ist gemessen an seiner Wirtschaftskraft die Nummer dreizehn der Welt und die viertgrößte Volkswirtschaft in Europa. Mit ca. 50 Mio. Einwohnern ist Spanien ein echtes Schwergewicht in der Union. Allen Protagonisten ist klar: <strong>fällt Spanien – fällt der Euro</strong>.<br />
Im Zuge der europäischen Harmonisierung und dem Eintritt in die Eurozone bekam das Land stabile, für Investoren kalkulierbare Wechselkurse sowie ein extrem niedriges und ebenfalls stabiles Zinsumfeld. Ein absolutes Novum für den Mittelmeerstaat. In Folge dessen explodierten die Direktinvestitionen und führten zu massiven Überkapazitäten im Finanz-, Bau-, Immobilien- und Dienstleistungssektor. Über sechs Millionen Menschen wanderten in der Zeit von 2000 bis 2011 nach Spanien ein.<span id="more-1303"></span></p>
<p>Wie im Rausch verschuldeten sich die Spanier bis über die Halskrause. Die Gesamtverschuldung Spaniens ist mit über 400% gemessen am Bruttoinlandsprodukt stark angestiegen und sogar höher als die Portugals (360%). Die immer wieder ins Feld geführte explizite Staatsverschuldung, die mittlerweile auf 79% gestiegen ist (im Chart unten noch 63%) ist dabei völlig irreführend und irrelevant (vergleichbar mit der Staatsverschuldung Irlands vor Ausbruch der Immobilien- und Bankenkrise). Der spanische Staat wird wie Irland im Zuge der weiter platzenden Immobilienblase die Banken retten müssen und die Staatsverschuldung weiter dramatisch erhöhen, bei gleichzeitig weiter explodierender Gesamtverschuldung. Der Ruf nach dem für Spanien viel zu gering dimensionierten Rettungsfonds ESM ist nur eine Frage der Zeit und der Lackmustest für die Europäische Union.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1305" title="Spanische Gesamtverschuldung in Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP)" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2012/04/spanische-gesamtverschuldung-in-prozent-zum-bruttoinlandsprodukt-bip.jpg" alt="" width="593" height="373" /></p>
<p>Skepsis gegenüber der spanischen Volkswirtschaft ist vor allem deshalb angebracht, weil die größten Wachstumsbeiträge in den letzten zehn Jahren vom Bau und dem Binnenkonsum kamen. Beides leidet nun massiv unter der platzenden Immobilienblase.</p>
<p>Wurden bisher die Hauspreise dank regulatorischer Maßnahmen und der Hoffnung der Banken, ihre Hypothekenkreditportfolios nicht abschreiben zu müssen, künstlich hoch gehalten, gehen die Preise nun mit erhöhter Dynamik in den Keller.</p>
<p>Banken bereinigen ihre Kreditportfolios, und Immobilien werden in steigender Zahl zwangsversteigert – die Preise sinken aktuell mit einer Jahresrate von 6,8%. Es ist zu erwarten, dass auch der spanische Immobilienmarkt seine Überkapazitäten, vor allem in küstenfernen Regionen, massiv abbaut – so wie es bereits in den USA oder Irland geschehen ist. Da diese Entwicklung jetzt erst an Dynamik gewinnt (siehe Chart unten), beginnen sich auch die ökonomischen Probleme Spaniens jetzt erst richtig zu verschärfen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1306" title="Spanische Immobilienblase platzt" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2012/04/spanische-immobilienblase-platzt.jpg" alt="" width="588" height="479" /></p>
<p>Dabei leidet das Land bereits jetzt unter einer Depression am Arbeitsmarkt und einer völlig desillusionierten Jungend (50,5% offizielle Jugendarbeitslosigkeit bei Erwachsenen bis 25 Jahren). Die spanischen Arbeitslosenraten sind die höchsten in ganz Europa:</p>
<p><strong>Depression am spanischen Arbeitsmarkt</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1307" title="Depression am spanischen Arbeitsmarkt" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2012/04/depression-am-spanischen-arbeitsmarkt.jpg" alt="" width="587" height="458" /></p>
<p>Zu allem Überfluss hat im ersten Quartal eine beispiellose Kapitalflucht aus Spanien begonnen, wie sie zuvor nur in Griechenland beobachtbar war. Es scheint, als würden sich alle positiven ökonomischen und sozialen Effekte, die Spanien im Zuge des Eintritts in die europäische Union genoss, nun brachial im Zeitraffer zurückzudrehen. Auch die Zinskonvergenz, die die Basis des Immobilienbooms war, kehrt sich nun um. Spanien muss aktuell fast vier Mal mehr Zinsen als Deutschland am Kapitalmarkt für die Schuldenaufnahme bezahlen – das treibt die Kreditkosten und das Staatsdefizit weiter nach oben. Ein Teufelskreis, der sich aller Voraussicht nach für die gesamte Eurozone als dramatisch erweisen wird.</p>
<p><strong>Kreditkosten für Spanien steigen stark an</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1308" title="Kreditkosten für Spanien steigen stark an" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2012/04/kreditkosten-fuer-spanien-steigen-stark-an.jpg" alt="" width="586" height="456" /></p>
<p>Richten Sie sich darauf ein, dass die Euro- und Staatsschuldenkrise in diesem Sommer mit voller Wucht und in neuer Dimension an die Finanzmärkte, in die Medien und die Politik zurückkehrt. Dann sind auch die Präsidentschaftswahlen in Frankreich und die dortigen Wahlen zur Nationalversammlung gelaufen. Die Nachrichtenlage wird dann nicht mehr so stark von politischen Interessen gedämmt sein.</p>
<p>Investieren Sie daher konsequent in das Investment, das als einziges seit sechstausend Jahren seine Kaufkraft unabhängig von politischen, gesellschaftlichen und militärischen Verwerfungen konservieren konnte – die extrem seltenen Geldmetalle Gold und Silber.</p>
<p>Quelle: <a href="http://solit-kapital.de" target="_blank">Solit</a></p>
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		<title>Aktuelle Preisentwicklung bei Gold &amp; Silber</title>
		<link>http://degere.de/1299/aktuelle-preisentwicklung-bei-gold-silber/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 09:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Weigelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
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		<description><![CDATA[Die aktuelle Entwicklung am Goldmarkt ist von gegenläufigen Impulsen geprägt. Einerseits litt der physische Absatz im ersten Quartal unter dem Streik der indischen Goldhändler. Diese hatten als Reaktion auf die Verdoppelung der indischen Gold-Importzölle die Arbeit niedergelegt. Die offizielle Begründung für diese Maßnahme der indischen Regierung ist das Bestreben, die Verschlechterung der indischen Handelsbilanz zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuelle Entwicklung am Goldmarkt ist von gegenläufigen Impulsen geprägt. Einerseits litt der physische Absatz im ersten Quartal unter dem Streik der indischen Goldhändler. Diese hatten als Reaktion auf die Verdoppelung der indischen Gold-Importzölle die Arbeit niedergelegt. Die offizielle Begründung für diese Maßnahme der indischen Regierung ist das Bestreben, die Verschlechterung der indischen Handelsbilanz zu unterbinden. Indien ist der weltweit größte Importeur von Gold. Allerdings ist China dabei, Indien diese Position streitig zu machen. Dir Goldnachfrage im Reich der Mitte stieg zuletzt auf einen neuen Rekordstand. <span id="more-1299"></span></p>
<p>Auf der anderen Seite bedeutet das Wiederaufleben der Euro-Schuldenkrise anziehende Nachfrage nach physischen Edelmetallen von Seiten der Investoren. So konnte während der jüngst erfolgten Korrektur an den Aktien- und Rohstoffmärkten Gold seinen Status als sicherer Hafen – speziell in Euro – unter Beweis stellen und mit relativer Stärke punkten. Das Fundament für weiter anziehende Notierungen in der Gemeinschaftswährung nach der temporären Korrekturphase während der letzten Monate ist gelegt. Vor allem die negativen Realzinsen, die weiterhin überreichliche Liquiditätsversorgung durch die Zentralbanken sowie die unvermeidbare Eskalation der Euro- und Staatsschuldenkrise werden das glänzende Edelmetall in den kommenden Monaten wieder verstärkt in den Fokus der Anleger rücken.</p>
<p>Eine Unze Gold (31,1 g) kostet aktuell 1.270 Euro. Dies entspricht einem Preisrückgang zum Vormonat von 10 Euro bzw. 0,8%. Zum Vorjahr verzeichnet das gelbe Edelmetall nach wie vor einen signifikanten Anstieg in Höhe von +24,7%. (Datenstand: 13. April 2012).</p>
<h3><img class="alignnone size-full wp-image-1300" title="Gold" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2012/04/gold.jpg" alt="" width="592" height="449" /></h3>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Silberpreis mit bullischer Konsolidierungsflagge</h3>
<p>Der Silberpreis befindet sich nach wie vor in einer Konsolidierungsphase – einer sogenannten Flaggenformation, die einer an einem Mast hängenden Flagge ähnelt (siehe Chart unten). Die technische Interpretation dieser Formation, resultierend aus den empirischen Daten der letzten Jahrzehnte, ist sehr positiv (engl. bullish).  Wann der Silberpreis aus der Flagge nach oben ausbricht, ist jedoch schwer zu prognostizieren. Hier gibt die aufstrebende Unterstützungslinie einen Anhaltspunkt (untere diagonale Linie). Spätestens, wenn die obere Widerstandslinie der Flagge und die mittelfristige Unterstützungslinie den Silberpreis in einen Keil treiben, steht der Ausbruch kurz bevor.</p>
<p>Auf der physischen Seite hielten sich die Investoren zuletzt mit Neuengagements zurück. Dennoch bleiben die Fundamentaldaten sowie die technische Verfassung des Marktes positiv. Wir gehen davon aus, dass der Silberpreis mit dem Goldpreis seinen primären Aufwärtstrend fortsetzen und die technischen Widerstandsmarken überwinden wird, um anschließend neue zyklische Höchstpreise anzustreben.</p>
<p>Eine Unze Silber (31,1 g) notiert aktuell bei 24,60 Euro und damit -3,55% niedriger als noch vor Monatsfrist. Gegenüber der Vorjahresperiode (damals touchierte Silber gerade ein Rekordpreisniveau) weist Silber für Euro-Investoren einen Preisvergünstigung von aktuell 15% auf (Datenstand: 13. April 2012).</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1301" title="Silber" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2012/04/silber.jpg" alt="" width="586" height="460" /></p>
<p>Wir gehen davon aus, dass die Aufwärtstrends bei Gold und Silber in Takt bleiben und sich die Notierungen insbesondere in Euro im Zuge der unvermeidbaren Eskalation der Euro- und Staatsschuldenkrise noch im Jahr 2012 signifikant erhöhen werden. Der fundamentale Grund für diese Annahme ist die bisherige Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank, die unter der Führung des Italieners Mario Draghi immer weniger Hemmungen zeigt, die Notenpresse zur Stützung südeuropäischer Staaten und europäischer Banken einzusetzen.</p>
<p>In Kombination mit den gleichzeitig rekordniedrigen Leitzinsen von nur einem Prozent führt diese Politik zu Kapitalfehlallokationen und einer Überschussliquidität in Europa von aktuell ca. 1.500 Mrd. Euro. Noch wirkt dieses Geld nicht vollumfänglich preistreibend (nur in Teilmärkten, wie den spekulativ getriebenen Rohstoff- und Immobilienmärkten, speziell in Deutschland). Es ist jedoch nur eine Frage der Zeit, bis die EZB gezwungen ist, ihren geldpolitischen Kurs noch weiter auszudehnen, um ein Auseinanderbrechen der Eurozone und / oder den Bankrott des spanischen und italienischen Bankensystems zu verhindern. Im Zuge dieser neuen Eskalationsstufe wird das Vertrauen in den Euro und die Seriosität der EZB weiter abnehmen, was unmittelbar zu einer sprunghaft erhöhten Nachfrage nach den Geldmetallen Gold und Silber führt.</p>
<p>Wir empfehlen Ihnen dringend, sich nicht von der aktuellen politischen Rhetorik, die Eurokrise beruhige sich, irritieren zu lassen – das Gegenteil ist leider für jeden aufmerksamen Beobachter offensichtlich der Fall. Die Konsequenz wird nach unserer festen Überzeugung ein dramatischer Kaufkraftverlust der Gemeinschaftswährung Euro und in der Endkonsequenz ein in den ökonomischen Ungleichgewichten der Mitgliedsstaaten begründetes Auseinanderbrechen der Eurozone in ihrer jetzigen Form sein.</p>
<p>Quelle: <a href="http://solit-kapital.de" target="_blank">Solit</a></p>
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		<title>Hängepartie bei Gold und Silber</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 06:24:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Weigelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Märkte sind derzeit unübersichtlich und von aktuell allerlei Irrtümern und „Überraschungen“ geprägt. Einerseits praktizieren Notenbanken weiterhin eine ultraleichte Geldpolitik, auch wenn sie vermeiden, das offenkundig zuzugeben. Andererseits treten die Folgen der Überschuldungskrise mehr und mehr unverhüllt ans Tageslicht. Die Gold– und Silbermärkte verharren unterdessen weiterhin in einer breit angelegten Konsolidierung. Vor allem die Minenunternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Märkte sind derzeit unübersichtlich und von aktuell allerlei Irrtümern und „Überraschungen“ geprägt. Einerseits praktizieren Notenbanken weiterhin eine ultraleichte Geldpolitik, auch wenn sie vermeiden, das offenkundig zuzugeben. Andererseits treten die Folgen der Überschuldungskrise mehr und mehr unverhüllt ans Tageslicht. Die Gold– und Silbermärkte verharren unterdessen weiterhin in einer breit angelegten Konsolidierung.<span id="more-1298"></span> Vor allem die Minenunternehmen aus dem Edelmetallsektor haben alles andere als Freude bereitet. Eigenartigerweise verdienen sie Geld – wesentlich mehr als in den letzten Jahren – und heben ihre Dividenden an. Es ist erstaunlich, dass sie historisch betrachtet immer mit dem 25-fachen der Jahresgewinne bewertet wurden, derzeit aber im Schnitt mit der Hälfte davon an den Börsen notieren.</p>
<p>Die Preise für Gold und Silber hinterlassen den Eindruck, als hätten sie einen gewaltigen Kurssturz hinter sich. Die Stimmung im Sektor erscheint so schlecht wie seit langer Zeit nicht mehr. Rechnet man das erste Quartal ab, so konnte Gold um sieben Prozent zulegen und Silber um 16 Prozent. Aktien schnitten besser ab – bislang.</p>
<p>Die Schwäche der Gemeinschaftswährung lässt die Goldpreise in Euro um acht Prozent unter dem Allzeithoch verharren. Viele seit Jahren vor einer Goldblase warnenden sogenannten Experten beschreien erneut das Ende der Hausse. Das müsste bedeuteten, dass Papiergeld gegenüber dem Gold oder dem Silber auf mittlere Sicht aufwerten wird – und das in einer Zeit, in der der vorhandenen Menge von ungedeckten Geldeinheiten immer mehr davon hinzugefügt werden. Was wahr ist muss wahr bleiben: Die digitalen Notenpressen von Mario Draghi´s EZB können Billionen neue Euro erschaffen aber nicht ein Gramm Gold und Silber.</p>
<p>Quelle: <a href="http://solit-kapital.de" target="_blank">Solit</a></p>
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		<title>Skeptiker und Realisten</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 20:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Weigelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gold- und Silberinvestoren sind ein besonderer Typus Anleger &#8211; ein hart gesottener Typus: Stur und in Sachen Geld unbelehrbar skeptisch. Viele von ihnen kaufen Edelmetalle als Versicherung gegen das weicher werdende Papiergeld, wissen sie doch, dass die zur Rettung des Finanzsystems durchgeführten Druckbetankungen der Notenbanken in Billionenhöhe Folgen haben werden: Einen weicher werdenden Euro. Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gold- und Silberinvestoren sind ein besonderer Typus Anleger &#8211; ein hart gesottener Typus: Stur und in Sachen Geld unbelehrbar skeptisch. Viele von ihnen kaufen Edelmetalle als Versicherung gegen das weicher werdende Papiergeld, wissen sie doch, dass die zur Rettung des Finanzsystems durchgeführten Druckbetankungen der Notenbanken in Billionenhöhe Folgen haben werden: Einen weicher werdenden Euro. <span id="more-1264"></span></p>
<p>Wenn Schulden inzwischen als Ursache für die weltweiten Finanzprobleme erkannt wurden, was liegt dann näher, als noch mehr Schulden zu machen? Wie heiter! Und das ist nicht zuletzt der Grund für steigende Preise seit zwölf Jahren. Man muss mehr Verrechnungseinheiten hinblättern, um einen Liter Benzin kaufen zu können oder eine Unze Gold, den Gelddruckorgien der Zentralbanken sei Dank.</p>
<p>Gold und Silberkäufer sind berechnend und wetten auf die Fehler von Regierungen und Notenbanken – weniger aus Zockerei, vielmehr aus Sorge um den Erhalt des Vermögens respektive des Ersparten.</p>
<p>Gold fungiert diesbezüglich als Barometer wie ein Kanarienvogel in der Kohlegrube. Kaum verwunderlich, dass große Finanzmarktteilnehmer versuchen, ihn zum Schweigen zu bringen. Dem Gold als Feind des Papiergeldes wird in aller Regelmäßigkeit „der Hintern versohlt“.</p>
<p>Wasserfallartige Kursstürze, wie jüngst bei Silber aber auch bei Gold, sind weniger Zufall, sondern gewollt und in den Augen Interessierter notwendig, um dem hart gesottenen Völkchen der Edelmetallinvestoren auf die Finger zu klopfen und die anderen von dieser heißen Herdplatte fernzuhalten.</p>
<p>Übrigens&#8230; Wem Gold zu altmodisch ist, der kann ja auch Aktien kaufen, sagen die Experten. Unternehmen produzieren Cash-Flow. Gold produziert nichts. Firmen können Pleite gehen. Gold nicht. Sie haben die Wahl!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: <a href="http://solit-kapital.de" target="_blank">Solit</a></p>
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		<title>Die EZB und ihre Milliardenflut</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 13:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Prokoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist wie auf einem Basar, was die EZB mit den Finanzmärkten treibt. Zwar tönen die obersten Währungshüter nicht wie die Schreier auf den heimischen Wochenmärkten und doch hat es den Anschein, als gebe die EZB ihr letztes Geld und wer zugreift, bekommt etwas geschenkt. Einfach gesagt, verschenkt die EZB Geld, doch bekommen können es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wie auf einem Basar, was die EZB mit den Finanzmärkten treibt. Zwar tönen die obersten Währungshüter nicht wie die Schreier auf den heimischen Wochenmärkten und doch hat es den Anschein, als gebe die EZB ihr letztes Geld und wer zugreift, bekommt etwas geschenkt. Einfach gesagt, verschenkt die EZB Geld, doch bekommen können es nur die Banken.</p>
<p>Nahezu 500 Mrd. Euro vergab die EZB im Dezember unter die Banken, eine Summe die fast 50 Prozent über dem Deutschen Bundeshaushalt liegt. <span id="more-1262"></span>Ganz geschenkt wird das Geld den Banken freilich nicht, aber der Schleuderzins von 1 Prozent erweckt genau diesen Eindruck. Diese Woche war das Interesse am billigen Geld der Notenbank sogar noch einmal höher als im Dezember und die Banken dürfen sich über mehr als 500 Mrd. Euro frisches Geld freuen.</p>
<p>Solche Notenbank Tender sind an sich normal, nur werden sie sonst für ein paar Wochen oder Monate begeben. Was steckt nun hinter der Idee, den Banken das billige Geld für drei Jahre zur Verfügung zu stellen? Die Kreditinstitute sollen das förmlich nachgeworfene Geld in Staatsanleihen der Eurokrisenstaaten investieren und so die Refinanzierungskosten dieser Länder auf einem kalkulierbaren Niveau halten.</p>
<p>Bei den gerade begebenen Italienischen Staatsanleihen bekommen die Banken so einen Zins in Höhe von knapp 4 Prozent. Neben den attraktiven Zinsplus gegenüber den zu zahlenden Zinsen an die EZB, ist das Geschäft für die Finanzinstitute doppelt interessant. Diese gerade erworbenen Anleihen, die nicht jeder als sicher einstuft, können bei der EZB als Sicherheit hinterlegt werden, um an neues Geld zu kommen, wie diese Woche geschehen.</p>
<p>Dieses Konstrukt der EZB hat einen riesigen Strudel in Gang gesetzt. Die aberwitzigen Beträge wollen schnell und zu einem möglichst attraktiven Zins angelegt sein. Zunächst konnten die Banken auf Teufel komm raus in die Staatsanleihen der Krisenländer investieren. Doch so langsam sanken die Renditen ob der hohen Nachfrage. Als nächstes Objekt der Begierde entdeckten die Banken den Bereich der Pfandbriefe und dann die Unternehmensanleihen. Zunächst wurden in dieses Bereichen die kurzfristigen und allmählich die mittleren Laufzeiten abverkauft. Zum Schluss fließt das billige Geld nun wieder, wie man eindrucksvoll in den letzten Wochen beobachten kann, in den Aktienmarkt. Gefragt sind jetzt wieder Anlageklassen, die zwar ein deutlich höheres Risikoprofil aufweisen, dafür aber Chancen auf deutlich höhere Renditen bieten wie Aktien oder Rohstoffe.</p>
<p>Da sich in diesem Umfeld auch die Stimmung aufhellt, rechnen aktuell viele Analysten nur noch mit einem leichteren Abschwung und einem Ausbleiben der Rezession. In Deutschland hatten wir in der Krise bedingt durch die Reformen der letzten Jahre im Vergleich zu unseren europäische Partnern sowieso paradiesische Verhältnisse. Aber nun zeigen auch die amerikanischen Wirtschaftsdaten deutlich positivere Tendenzen und die Schwellenländer erhöhen die Schlagkraft beim Wachstum.</p>
<p>Die EZB im Übrigen genauso wie die US Notenbank oder die Währungshüter aus Japan setzen auf das Motto „viel hilft viel“. Doch wie lange kann das gut gehen? Zunächst einmal müsste sich für einen dauerhaften Anstieg der Märkte  die wirtschaftliche Situation der Krisenländer deutlich erholen. Danach sieht es aber leider bei all den Bemühungen noch gar nicht aus. Bei aller Geldflut werden sich die Märkte daher nicht nur noch in eine Richtung bewegen. Spätestens, wenn die Nachfrage nach billigem Geld der Notenbanken und neuen Bonds abnimmt, wächst die Zinsdifferenz zwischen vermeintlich guten und schlechten Schuldnern wieder deutlich an und führt unweigerlich zu einem neuen Aufkeimen der Schuldenkrise. Darauf weisen auch die viel gescholtenen Ratingagenturen permanent und zwar in der Art und Weise fragwürdig aber im Kern vollkommen richtig hin.</p>
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		<title>Eurokrise &#8211; jetzt geht es erst richtig los</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 14:01:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Weigelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Portugal]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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		<description><![CDATA[Ach &#8211; die wievielte Rettung des Euros war denn das jetzt eigentlich &#8211; die 130 Milliarden Euro für Griechenland? Naja, zwei Tage haben ja Einige an die Rettung geglaubt&#8230; Der so lange völlig abgelehnte Schuldenschnitt ist nun beschlossene Sache &#8211; und wer nicht freiwillig auf 70% seiner Hellas-Anlage verzichtet, wird eben per Gesetz dazu gezwungen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach &#8211; die wievielte Rettung des Euros war denn das jetzt eigentlich &#8211; die 130 Milliarden Euro für Griechenland? Naja, zwei Tage haben ja Einige an die Rettung geglaubt&#8230;</p>
<p>Der so lange völlig abgelehnte Schuldenschnitt ist nun beschlossene Sache &#8211; und wer nicht freiwillig auf 70% seiner Hellas-Anlage verzichtet, wird eben per Gesetz dazu gezwungen. Dies hat die Ratingagentur Standard &amp; Poors dazu veranlasst, Griechenland&#8217;s Wertpapiere mit  einem &#8220;D&#8221; zu bewerten &#8211; also Zahlungsausfall. Doch wie geht es jetzt weiter?</p>
<p>In Griechenland steigt die Arbeitslosigkeit und die plötzlich beschlossenen Einschnitte im Leben der Griechen werden die Insolvenz des Staates nur beschleunigen &#8211; ein Austritt aus dem Euro ist unumgänglich und schon lange überfällig. Doch damit nicht genug, denn Irland und Portugal werden dann in die Popularität der Presse aufrücken und letztendlich das Schicksal mit Griechenland teilen.<span id="more-1258"></span></p>
<p><strong>Doch das größte Risiko liegt bei Spanien:</strong> trügerisch ist die so geringe Staatsverschuldung des Landes mit 70% vom Bruttoinlandsprodukt (zum Vergleich: Deutschland 85%) &#8211; doch zählt man die enorme Schuldenlast der Bürger und Unternehmen hinzu, ist Spanien das höchst verschuldete Euro-Land. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 20% und die Jugendarbeitslosigkeit sogar bei fast 50%. Ausschreitungen mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen sind somit nur eine Frage der Zeit. Doch damit nicht genug, denn noch wurden die gigantischen Verluste im Zusammenhang mit der Immobilienkrise noch nicht realisiert. Noch haben die Banken keine Immobilien und somit Kredite wertberichtigt. Das Krisenpotential ist gigantisch und wird schlußendlich zu einem Zerfall des Euro führen.</p>
<p>Die Europäische Zentralbank unterläst keine Möglichkeit, um sich selber zu retten &#8211; Staatsanleihen maroder Länder werden in utopischen Größenordnungen gekauft, die Leitzinsen werden mehr und mehr gesenkt, um die Finanzierung dieser Geldpolitik überhaupt noch zu realisieren und die Banken werden mit schier unendlicher Liquidität geflutet. Erst Ende 2011 haben sich die europäischen Banken knapp 500 Milliarden Euro von der EZB geliehen &#8211; und schon zwei Monate später wird die nächste Tranche ausgegeben &#8211; mal sehen, was jetzt abgerufen wird&#8230; Auch wenn unser Alltag mehr und mehr einem spannenden Monopoly-Spiel gleicht &#8211; es geht hier um die pure Existenz von Institutionen und Regierungen. Im Falle der EZB ist dies ein aussichtloser Kampf &#8211; denn ohne den Euro gibt es keine EZB mehr. Also schießt, mit allem was da ist &#8211; und das ist eben nur Geld &#8211; Spielgeld&#8230;</p>
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		<title>Gold und Silber &#8211; aktuelle Marktlage</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 19:18:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Weigelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Geldentwertung]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Silber]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsverschuldung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeichen an der Wand Seit mehr als drei Jahren raten wir Investoren entschieden zur Anlage in physische Edelmetalle, speziell in die Geldmetalle Gold und Silber. Wir tun dies stets mit dem Hinweis auf die Risiken im internationalen Finanzsystem, die Fragilität des globalen Währungssystems und die zunehmenden geopolitische Risiken. Gold und Silber fungieren seit Jahrtausenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Zeichen an der Wand</h3>
<p>Seit mehr als drei Jahren raten wir Investoren entschieden zur Anlage in physische Edelmetalle, speziell in die Geldmetalle Gold und Silber. Wir tun dies stets mit dem Hinweis auf die Risiken im internationalen Finanzsystem, die Fragilität des globalen Währungssystems und die zunehmenden geopolitische Risiken.</p>
<p>Gold und Silber fungieren seit Jahrtausenden als sichere und unvergängliche Wertaufbewahrungsmittel – unabhängig von Währungsturbulenzen, Inflation oder politischen Verwerfungen.<span id="more-1227"></span></p>
<p>In Anbetracht der Staatsschuldenkrisen in der Eurozone, den USA und Japan sowie den nicht abebbenden Spannungen zwischen dem Iran und Israel möchten wir unseren Aufruf zu Investments in Edelmetalle erneuern. Eine Erweiterung der persönlichen Vermögensarchitektur um den Baustein physische Edelmetalle erscheint angesichts dieser nach wie vor drohenden Belastungen sinnvoll. Nutzt man die richtigen Produkte, z.B. unseren Fonds SOLIT 2, bleiben Veräußerungsgewinne nach einer Frist von zwölf Monaten für Privatpersonen vollständig steuerfrei.</p>
<p>Die aktuellen Ereignisse in Griechenland lassen jeden klar denkenden Beobachter erkennen, dass die beschwichtigende Rhetorik der politischen Klasse nicht als Basis für persönliche Investmententscheidungen taugt. Bereits seit zwei Jahren gilt in den Statements europäischer Spitzenpolitiker die Eurokrise regelmäßig als quasi schon gelöst oder der große Durchbruch in Reichweite befindlich. In Wahrheit und für Jedermann sichtbar hat die Krise nie aufgehört zu eskalieren.</p>
<p>Das finanzielle Schicksal sollten Sie daher folglich lieber in Ihre eigenen Hände nehmen und sich dabei von Ihrem gesunden Menschenverstand leiten lassen.</p>
<p>Nutzen Sie hierzu unsere fachliche Kompetenz und die Vorteile der SOLIT-Investmentlösungen zur Sicherung Ihres Vermögens.</p>
<h3>Eurokrise eskaliert weiter</h3>
<p>Die aktuelle Auswertung der harten wirtschaftlichen Daten (nicht der weichen Stimmungsindikatoren) zeigen über Europa hinaus einen dramatischen Abbruch der wirtschaftlichen Dynamik. Diese Entwicklung ist Ergebnis der Bereinigung früherer wirtschaftlicher Fehlentwicklungen v.a. in Südeuropa, auslaufender Fiskalprogramme aus den Jahren 2009/ 10 sowie der drastischen Sparprogramme in der Eurozone.</p>
<p><strong>Ökonomisches Desaster droht</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1228" title="OECD Konjunkturindikatoren seit Euro-Einführung" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2012/02/oecd-konjunkturindikatoren-seit-euro-einfuehrung.jpg" alt="" width="571" height="433" /></p>
<p>Selbst das noch wirtschaftlich starke Deutschland kann sich dieser Entwicklung nicht länger entziehen. Das letzte Quartal 2011 war auch hierzulande von ökonomischer Kontraktion gekennzeichnet (-0,25% BIP-Veränderung). Unsere Ökonomen rechnen im ersten Quartal 2012 mit einem noch deutlicheren Negativwachstum hierzulande und einem regelrechten Einbruch der Konjunktur in Griechenland, Portugal, Spanien, Italien und Frankreich. Die weitere Verschärfung der Eurokrise ist somit vorprogrammiert.</p>
<p><strong>Eurokrise erreicht Deutschland</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1229" title="BIP Deutschland Quartalsveränderung in %" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2012/02/bip-deutschland-quartalsveraenderung-in-.jpg" alt="" width="567" height="453" /></p>
<p>Die Europäische Zentralbank reagiert auf die Krise des europäischen Bankensystems, die eine Folge der Schuldenkrise ist, mit einer massiven Ausweitung der Geldmenge, die aber in der Realwirtschaft nicht ankommt, dafür aber die Gemeinschaftswährung zunehmend unter Druck bringt und das Inflationspotenzial weiter erhöht.</p>
<p><strong>Bilanzsumme der EZB in Milliarden Euro</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1230" title="Die Drehzahl der Notenpresse beschleunigt sich" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2012/02/die-drehzahl-der-notenpresse-beschleunigt-sich.jpg" alt="" width="584" height="448" /></p>
<p>Die viel gepriesene (temporäre) Stärke des Euro ist als Phantomstärke zu klassifizieren, da sie lediglich relativ gegenüber ebenfalls weichen Währungen wie dem US-Dollar besteht. Betrachtet man den Außenwert des Euro jedoch ökonomisch repräsentativ gegen einen breiten handelsgewichteten Währungskorb (sog. Euro-Index), dann ist die Richtung des Euro seit Ausbruch der Finanzkrise eindeutig:</p>
<p><strong>So schwach ist der Euro tatsächlich</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1231" title="Außenwert des Euro (handelsgewichteter Euro-Index)" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2012/02/aussenwert-des-euro-handelsgewichteter-euro-index.jpg" alt="" width="570" height="447" /></p>
<p>Bereits vor Einführung der Gemeinschaftswährung Anfang der Neunzigerjahre erkannten angesehene Ökonomen weltweit, dass das Währungsexperiment einer europäischen Esperantowährung zwingend scheitern muss. Die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsstaaten ist schlichtweg zu unterschiedlich und die Arbeitsmarktflexibilität sprachbedingt gleichzeitig stark eingeschränkt.</p>
<p>Als geradezu gefährlich muss die einheitliche Zinspolitik angesehen werden, setzt sie doch das natürliche Marktkorrektiv außer Kraft. Die hieraus resultierende Extremverschuldung sowie die Immobilienblasen in Südeuropa nach Einführung des europäischen Einheitszinses belegen dies heute eindeutig und unzweifelhaft. Selbst eine einheitliche Fiskalpolitik – das erkannte man schon damals – könne keine Lösung darstellen, da sie zum einen verfassungswidrig ist und zum anderen schwache Volkswirtschaften im Korsett des Euro gänzlich in die Knie zwingt. Sämtliche genannten Argumente gegen ein solches politisch gewolltes Experiment werden nun schlagend.</p>
<p><strong>Wir gehen vor diesem Hintergrund nach wie vor von einem Scheitern der europäischen Gemeinschaftswährung in ihrer jetzigen Form aus, mit signifikanten Folgen für Politik, Gesellschaft und unser Geldsystem.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Aktuelle Marktlage bei Gold &amp; Silber</h3>
<p>Zum Jahresauftakt haben die monetären Edelmetalle Gold und Silber wieder in den Hausse-Modus umgeschaltet und konnten mit +7,5% (Gold) und +16,5% (Silber) auf Eurobasis bereits deutliche Wertsteigerungen verzeichnen:</p>
<p><strong>Gold und Silber in Euro</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1232" title="Gold und Silber in Euro" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2012/02/gold-und-silber-in-euro.jpg" alt="" width="585" height="454" /></p>
<p>Haupttreiber dieser starken Entwicklung war die weitere Verschärfung der griechischen Staatsschuldentragödie sowie die Ankündigung der US-Notenbank FED, die Zinsen bis Ende 2014 extrem niedrig zu halten, was per se für die zinslosen Edelmetalle positiv ist. Zudem stützte die Liquiditätsflut der EZB die Notierungen der natürlicherweise knappen Geldmetalle Gold und Silber. Zuletzt hatte die europäische Zentralbank unter der Ägide des italienischen EZB-Chefs Mario Draghi die Banken mit einer Summe von fast 500 Mrd. Euro förmlich überschwemmt. Die für drei Jahre zur freien Verfügung überlassenen Gelder kosten die Banken lediglich einen Kreditzins von 1% p.a.. Mit dieser Maßnahme sollen die Finanzierung des Bankensystems sichergestellt werden und Anreize geschaffen werden, Staatsanleihen kriselnder Euroländer zu kaufen.</p>
<p>Eine Unze Gold (31,1 g) kostet in diesem Umfeld aktuell 1.734 US-Dollar. Dies entspricht einem Preisanstieg zum Vormonat von 122,85 US-Dollar bzw. +7,6%. Zum Vorjahr verzeichnet das gelbe Edelmetall nach wie vor einen signifikanten Anstieg in Höhe von +27%. In Euro notiert die Unze Gold aktuell bei 1.312 Euro, ein Wertzuwachs von +3,7% gegenüber Vormonat und von +31% gegenüber Vorjahr (Datenstand: 8. Februar).</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1233" title="Gold" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2012/02/gold.jpg" alt="" width="586" height="445" /></p>
<p>Die Entwicklung des Silberpreises konnte, wie in Hausse-Phasen üblich, die jüngste Wertentwicklung des Goldpreises noch übertrumpfen. Zusätzlich zu den auch für Gold bereits genannten Impulsen, unterstützt der kräftige Anstieg der Investmentnachfrage den Silberpreis zum Jahresauftakt. Sowohl große Kapitalsammelstellen als auch private Investoren kaufen kräftig ein. Auch die Akteure am nach wie vor dominierenden Silber-Terminmarkt bauten zuletzt wieder spekulative Silberpositionen auf, nachdem diese zum Jahresultimo 2011 auf Niveaus nahe historischer Tiefststände reduziert wurden. Nachdem wichtige technische Preiswiderstände überwunden werden konnten, erhöhte sich die positive Preisdynamik bei Silber in den letzten Wochen weiter.</p>
<p>Eine Unze Silber (31,1 g) notiert aktuell bei 34,37 US-Dollar und damit 19,2% höher als noch vor Monatsfrist bzw. +13,3% im Jahresvergleich. In Euro notiert die Unze Silber aktuell bei 25,89 Euro. Dies entspricht einer Verteuerung auf Eurobasis gegenüber dem Vormonat von +14,6%. Gegenüber Vorjahr weist Silber für Euro-Investoren eine deutliche Preissteigerung in Höhe von +15,3% auf (Datenstand: 8. Februar 2012).</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1234" title="Silber" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2012/02/silber.jpg" alt="" width="580" height="453" /></p>
<p>Auch für das Jahr 2012 erwarten wir einen positiven Verlauf der Preise für Gold und Silber – absolut und relativ zu anderen Vermögensklassen. Die Diskussion um die Heranziehung der EZB zur Staatsfinanzierung via Notenpresse gewinnt aktuell an Schärfe und Nachdruck. Da sich die ökonomischen Rahmendaten für jeden sichtbar nun auch in Deutschland eintrüben, wird die Bastion derer, die Geldwertstabilität dem Krisenmanagement durch Gelddrucken vorziehen, in Kürze endgültig fallen, und die monetären Edelmetalle werden in unmittelbarer Reaktion in preislich neue Dimensionen vordringen. Der neue Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), der Italiener Mario Draghi, hat mit der jüngsten Geldflutung des europäischen Bankensystems und dem massiven Ankauf von Staatsanleihen über das Wertpapieraufkaufprogramm (SMP) bereits seine klare Bereitschaft zur Reflationierung der Wirtschaft und zur direkten Staatsfinanzierung signalisiert. Für Edelmetalle bedeutet dieser desperate geldpolitische Stil ein ideales Umfeld.</p>
<p>Quelle: <a href="http://solit-kapital.de" target="_blank">SOLIT</a></p>
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		<title>weil der Schnee ausbleibt, läßt die EZB Geld regnen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 13:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Weigelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein &#8211; sicher hat der manipulierte Niederschlag einen anderen Grund&#8230; Die Europäische Zentralbank (EZB) stellt den Banken in Europa ein Darlehen mit einer Laufzeit von drei Jahren mit einem sagenhaften Zins von 1% p.a. zur Verfügung &#8211; und das in unbegrenzter Höhe und ohne Bedingungen! Eingeplant waren knapp 300 Millarden Euro &#8211; aber tatsächlich wurden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein &#8211; sicher hat der manipulierte Niederschlag einen anderen Grund&#8230; Die Europäische Zentralbank (EZB) stellt den Banken in Europa ein Darlehen mit einer Laufzeit von drei Jahren mit einem sagenhaften Zins von 1% p.a. zur Verfügung &#8211; und das in unbegrenzter Höhe und ohne Bedingungen! Eingeplant waren knapp 300 Millarden Euro &#8211; aber tatsächlich wurden rund <strong>500 Millarden</strong> abgerufen. Ausgeschrieben sind dies 500.000.000.000 Euro.<span id="more-1222"></span> Noch nie hat die EZB ein Darlehen in dieser Höhe ausgegeben. Die Hoffnung ist, daß die Banken das geliehene Geld in Staatsanleihen maroder Euro-Länder investieren &#8211; und das, obwohl die Bilanzen der Banken mit diesen Papieren wohl mehr als überlastet sind und eher abgebaut werden. Und selbst die Bücher der EZB dürften so langsam mit Staatspapieren überfüllt sein, nachdem in den letzten Monaten hunderte Millarden in solche Anleihen investiert wurden. Warum also diese Entscheidung? Doch Eines ist sicher: es ist ein weiterer Schritt in Richtung Zerfall des Euro &#8211; verbunden mit Inflation.</p>
<p>Der ifo-Geschäftsklimaindex ist ins Positive gedreht &#8211; die Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft. Doch liegt dies eventuell daran, daß sich so langsam die &#8220;Angstkäufe&#8221; beunruhigter Geldanleger in der Inlandsnachfrage auswirken? In vielen Kundengesprächen ist die Angst vor Inflation und Vermögensminderung schon lange ein Thema und immer öfter wird die neue Immobilie, das neue Auto, Renovierungen usw. vorgezogen. Fragen Sie mal den Handwerker Ihres Vertrauens nach seiner Auftragslage&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wenn die Euro-Zone auseinanderbricht</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 14:35:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Weigelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldenkrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Financial Times Deutschland hat am heutigen 02.12.2011 eine sehr interessante und lesenswerte Ausarbeitung veröffentlicht. Folgende Fragen werden von Experten beantwortet: - Wie könnte der Kollaps der Euro-Zone beginnen? - Was passiert, wenn wichtige Länder die Euro-Zone verlassen? - Warum teilt man die Euro-Zone nicht in Starke und Schwache? - Was wird aus den alten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Financial Times Deutschland hat am heutigen 02.12.2011 eine sehr interessante und lesenswerte Ausarbeitung veröffentlicht.</p>
<p>Folgende Fragen werden von Experten beantwortet:</p>
<blockquote><p>- Wie könnte der Kollaps der Euro-Zone beginnen?<br />
- Was passiert, wenn wichtige Länder die Euro-Zone verlassen?<br />
- Warum teilt man die Euro-Zone nicht in Starke und Schwache?<br />
- Was wird aus den alten Euro-Staatsanleihen, wenn ein Land aus der Euro-Zone austritt?<br />
- Worauf müssen sich Banken, Versicherungen oder Investmentfonds einstellen?<br />
- Was passiert mit den vielen Euro, die im Umlauf sind?<br />
- Was bedeutet der Ausstieg von Euro-Staaten für Unternehmen, die noch Außenstände oder Verbindlichkeiten haben?<br />
- Womit müssen private Anleger rechnen?<br />
- Was wird aus Lebensversicherungen, wenn der Euro zusammenbricht?<br />
- Was wird aus Geld, das auf Konten in Ländern lagert, die aus der Euro-Zone austreten?<br />
- Wie können sich Privatanleger am besten vorbereiten: Geld horten oder ausgeben?</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://ftd.de" target="_blank">ftd.de</a></p>
<p><span id="more-1215"></span></p>
<p>Hier geht es zum Artikel:</p>
<p><a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:schuldenkrise-wenn-die-euro-zone-auseinanderbricht/60136960.html#link_position=politik_7&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=tagesueberblick_html&amp;utm_campaign=2011_12_02_fr_13:02"><img class="alignnone size-medium wp-image-1216" title="02.12" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/12/02.12-300x295.jpg" alt="" width="300" height="295" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gold &amp; Silber: aktuelle Marktlage</title>
		<link>http://degere.de/1211/gold-silber-aktuelle-marktlage-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 18:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Weigelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Silber]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Medien entstand zuletzt der Eindruck, dass Gold und Silber zuletzt im Vergleich zu anderen Asset-Klassen schlecht performt hätten. In Anbetracht der hohen Volatilität, gerade bei Silber, ist dieser Eindruck auf subjektiver Ebene nachvollziehbar, faktisch ist er jedoch falsch, wie der folgende Vergleich zeigt: Der Goldpreis konnte nach der ausgedehnten Korrektur im September und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Medien entstand zuletzt der Eindruck, dass Gold und Silber zuletzt im Vergleich zu anderen Asset-Klassen schlecht performt hätten. In Anbetracht der hohen Volatilität, gerade bei Silber, ist dieser Eindruck auf subjektiver Ebene nachvollziehbar, faktisch ist er jedoch falsch, wie der folgende Vergleich zeigt:<span id="more-1211"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1212" title="Gold &amp; Silber mit klarer Outperformance" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/12/gold-silber-mit-klarer-outperformance.jpg" alt="" width="585" height="433" /></p>
<p>Der Goldpreis konnte nach der ausgedehnten Korrektur im September und Oktober sein positives Momentum wieder aufnehmen. Vor allem in Euro halten sich die Notierungen des gelben Edelmetalls sehr gut. Zurück zu führen ist dies u.a. auf die Schwäche des Euro im Zuge der weiteren Eskalation der europäischen Schuldenkrise und auf die sehr robuste Nachfrage von institutioneller und privater Seite.</p>
<p>Seit vierzig Jahren haben die Zentralbanken nicht mehr so viel Gold gekauft wie im Zeitraum zwischen Juli und September dieses Jahres: 148,4 Tonnen wanderten im dritten Quartal in die Bestände der Banken. Dies ist wesentlich mehr als bisher bekannt war. Die Zahlen entstammen dem Quartalsbericht des World Gold Council. Für das Gesamtjahr erwarten die Experten hier eine Netto-Nachfrage von 450 Tonnen, nach nur 75 Tonnen im Vorjahr. Offenbar trauen die Notenbanken per Saldo ihrem eigenen ungedeckten Währungssystem immer weniger.</p>
<p>Die Unze Gold (31,1 g) kostet aktuell 1.713 US-Dollar. Dies entspricht einem Preisrückgang zum Vormonat von -1,7%. Zum Vorjahr verzeichnet das gelbe Edelmetall nach wie vor einen signifikanten Anstieg in Höhe von +25,6%. In Euro notiert die Unze Gold aktuell bei 1.282 Euro, ein Wertzuwachs von +4,7% gegenüber Vormonat und von +24,4% gegenüber Vorjahr (Datenstand: 28. November 2011).</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1213" title="Gold" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/12/gold.jpg" alt="" width="585" height="443" /></p>
<p>Der Silberpreis leidet momentan etwas unter dem schwachen Kapitalmarktumfeld. Seine Bedeutung als Industrierohstoff lässt in Anbetracht der sich weltweit abzeichnenden Konjunkturschwäche Nachfragerückgänge befürchten. Gleichwohl hilft die Nachfrage privater Investoren nach Silber als Geldmetall, den Kurs zu stabilisieren. Besonders deutlich wird dieser Vorteil gegenüber den anderen beiden edlen Weißmetallen Platin und Palladium (siehe Chart oben „Gold &amp; Silber mit klarer Outperformance“).</p>
<p>Eine Unze Silber (31,1 g) notiert aktuell mit 32,05 USD und damit 9,3% leichter als noch vor Monatsfrist. In Euro notiert die Unze Silber aktuell bei 23,98 Euro. Dies entspricht einer Verbilligung auf Eurobasis gegenüber Vormonat von -4,1%. Gegenüber Vorjahr weist Silber für Euroanleger nach wie vor eine deutliche Preissteigerung in Höhe von +18% auf (Datenstand: 28. November 2011).</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1214" title="Silber" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/12/silber.jpg" alt="" width="582" height="464" /></p>
<p>Für die noch verbleibende Handelszeit in diesem Jahr erwarten wir aus saisonalen Gründen einen positiven Verlauf der Preise für Gold und Silber. Die Diskussion um die Heranziehung der EZB zur Staatsfinanzierung via Notenpresse gewinnt an Schärfe und Nachdruck. Sobald sich die ökonomischen Rahmendaten für jeden sichtbar auch in Deutschland eintrüben, wird die Bastion derer, die Geldwertstabilität dem Krisenmanagement durch Gelddrucken vorziehen, endgültig fallen und die monetären Edelmetalle werden in unmittelbarer Reaktion in preislich neue Dimensionen vordringen. Der neue Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), der Italiener Mario Draghi, hat mit der jüngsten Zinssenkung und dem massiven Ankauf von Staatsanleihen über das Wertpapieraufkaufprogramm (SMP) bereits seine klare Bereitschaft zur Reflationierung der Wirtschaft und zur direkten Staatsfinanzierung signalisiert. Für Edelmetalle bedeutet dieser desperate geldpolitische Stil ein ideales Umfeld. Bleiben Sie investiert und stocken Sie weiter auf!</p>
<p>Quelle: <a href="http://solit-kapital.de" target="_blank">Solit Kapital</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vom Schein des Euro und dem Glanz des Goldes</title>
		<link>http://degere.de/1210/vom-schein-des-euro-und-dem-glanz-des-goldes/</link>
		<comments>http://degere.de/1210/vom-schein-des-euro-und-dem-glanz-des-goldes/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 17:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Weigelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Silber]]></category>

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		<description><![CDATA[Kritiker des Goldes argumentieren oftmals, dass hinter dem Wert des gelben Metalls nichts als Aberglaube stünde, gestützt auf religiöse Symbolik, optische Ästhetik und Jahrtausende alte Gewohnheit. Zum Glück bliebe uns derartiger Aberglaube bei der Gemeinschaftswährung Euro erspart. Der Wert unseres gesetzlichen Zahlungsmittels gründe sich auf die Stabilitätskriterien der europäischen Verträge und die Unabhängigkeit der Währungshüter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kritiker des Goldes argumentieren oftmals, dass hinter dem Wert des gelben Metalls nichts als Aberglaube stünde, gestützt auf religiöse Symbolik, optische Ästhetik und Jahrtausende alte Gewohnheit. Zum Glück bliebe uns derartiger Aberglaube bei der Gemeinschaftswährung Euro erspart. Der Wert unseres gesetzlichen Zahlungsmittels gründe sich auf die Stabilitätskriterien der europäischen Verträge und die Unabhängigkeit der Währungshüter der EZB.<span id="more-1210"></span> Damit könne man Gold getrost vergessen. Oder doch nicht? Nun, die Ereignisse der letzten Monate und mittlerweile Jahre lassen uns die Worte des irischen Dramatikers George Bernard Shaw ins Gedächtnis rufen:</p>
<p>„Sie haben die Wahl zwischen der natürlichen Stabilität von Gold und der Ehrlichkeit und Intelligenz der Regierungsmitglieder. Und mit allem notwendigen Respekt für diese Gentlemen, ich rate Ihnen, solange das kapitalistische System währt, entscheiden Sie sich für Gold“.</p>
<p>Das Problem ist, dass die heute lebenden Generationen nahezu ausschließlich mit existierendem Vertrauen in unsere gesetzlichen Zahlungsmittel aufgewachsen sind und nichts anderes kennen. Und damit sind sie in den letzten Jahrzehnten ja vermeintlich auch nicht schlecht gefahren, bezogen auf die relative Kaufkraftstabilität von D-Mark und Euro. Die Weisheiten eines längst verstorbenen irischen Dichters verhallen daher nahezu ungehört.</p>
<p>Leider ereilt unser heutiges ungedecktes Währungsregime schleichend das gleiche Schicksal wie vor ihm jedes ungedeckte Währungssystem der Menschheitsgeschichte, es zerfällt. Dieser Prozess geht allerdings so langsam vor sich, dass er den Menschen im Alltag kaum auffällt. Ein Euro bleibt doch ein Euro, sagt man. Schaut man jedoch genauer hin, stellt man fest, dass sowohl die Fiskalpolitiker in den Regierungen als auch die Geldpolitiker in den Notenbanken längst in den absoluten Währungskrisenmodus gewechselt sind. Da werden Verträge gebrochen, Statistiken geschönt, juristische Schlupflöcher zu Kratern ausgeweitet, hemmungslos Geld gedruckt und gelogen, dass sich die Balken biegen. Der Kitt, der den Anschein der Normalität zusammenhält, ist aus schierer Verzweiflung gemacht. Das sehr starke Motiv hinter diesen, zum Teil grotesk anmutenden Verzweiflungstaten, ist der Gewinn von Zeit – basierend auf dem naiven Glauben, dass man die Schuldenprobleme und die Spannungen im Euro-System einfach aussitzen oder aus ihnen herauswachsen kann. Der unvermeidliche Zusammenbruch des Euro-Systems in seiner jetzigen Form wird sich dadurch jedoch lediglich etwas hinauszuzögern – koste es was es wolle.<br />
Wer allerdings nun abwartet, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist, um überzeugt zu sein oder wer bei Gold und Silber noch auf ein „Schnäppchen“ wartet, der pokert sehr hoch – mit einem schlechten Blatt.</p>
<p>Daher raten wir Ihnen, nicht auf die pure Hoffnung zu spekulieren, dass alles wieder gut wird. Tauschen Sie lieber so viele Euro-Scheine wie möglich in glänzendes Gold und Silber, besser ein Jahr zu früh als eine Stunde zu spät.</p>
<p>In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine geruhsame und besinnliche Vorweihnachtszeit!</p>
<p>Quelle: <a href="http://solit-kapital.de" target="_blank">Solit Kapital</a></p>
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		<title>„Elite-Bonds“ – in den Startlöchern?</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 16:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian Borck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Elitebonds]]></category>
		<category><![CDATA[Eurobonds]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesregierung wehrt sich beharrlich gegen die Einführung sog. EURO-Bonds, also gemeinsamer Schuldpapiere aller EURO-Staaten. Eine Vergemeinschaftlichung der Schulden hätte für die Krisenländer Europas den Vorteil, niedrigere Zinsen für die Aufnahme neuer oder Prolongation bestehender Schulden zu bezahlen. Die Länder, die im Moment noch gute Refinanzierungsmöglichkeiten am Kapitalmarkt haben, befürchten, dass die Sparanstrengungen der Krisenländer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung wehrt sich beharrlich gegen die Einführung sog. EURO-Bonds, also gemeinsamer Schuldpapiere aller EURO-Staaten. Eine Vergemeinschaftlichung der Schulden hätte für die Krisenländer Europas den Vorteil, niedrigere Zinsen für die Aufnahme neuer oder Prolongation bestehender Schulden zu bezahlen.<span id="more-1208"></span> Die Länder, die im Moment noch gute Refinanzierungsmöglichkeiten am Kapitalmarkt haben, befürchten, dass die Sparanstrengungen der Krisenländer nachlassen und die eigene Kreditwürdigkeit und ggf. auch das eigene Rating gefährdet werden können.</p>
<p>Nachdem in der vergangenen Woche EU-Kommissionspräsident Barroso seine Ideen für gemeinsame Anleihen aller 17 Euro-Länder präsentiert hat, berichten etliche Zeitungen heute von Plänen einiger starker EURO-Länder, sog. „Elite-Bonds“ herauszugeben. Demnach gibt es Überlegungen, dass Deutschland gemeinsam mit Frankreich, Finnland, Luxemburg, Österreich und den Niederlanden gemeinsame Schuldverschreibungen ausgeben könnte.</p>
<p>Aktuell könnte der Zinssatz von „Elite-Bonds“ zwischen 2,0 und 2,5% liegen und damit nur geringfügig oberhalb der aktuellen Rendite von Bundesanleihen, aber deutlich niedriger als die Zinssätze, die von den Krisenländern der EURO-Zone bezahlt werden müssen. Am Ende der vergangenen Woche stieg die Rendite 2-jähriger italienischer Staatsanleihen auf sagenhafte 7,8%. Dieser Anstieg ist Beleg dafür, wie kritisch die Lage in Italien ist. Der neue Ministerpräsident Monti versucht mit weiteren Sparankündigungen und weiteren Reformanstrengungen das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen.</p>
<p>Zusammen mit den Plänen zu „Elite-Bonds“ besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass die sechs stärksten EURO-Länder sich als erstes bei dem Thema Fiskalunion zusammentun und eine gemeinsame Wirtschafts-, Haushalts- und Finanzpolitik umsetzen. Damit wird gleichzeitig der Druck auf andere Staaten erhöht, sich auf Änderungen der europäischen Verträge einzulassen und neuen Stabilitätskriterien zuzustimmen.</p>
<p>Es bleibt abzuwarten, welche Wirkung die Diskussion über Elite-Bonds entfaltet oder ob die Androhung einer Spaltung dazu führt, dass noch ganz andere Denkansätze geäußert werden.</p>
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		<title>Schulden machen ohne Ende</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 06:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian Borck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsverschuldung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Welt scheint aus den Fugen zu geraten, Milliarden über Milliarden werden diesseits und jenseits des Atlantiks gegeben, versprochen oder garantiert. Hat irgendjemand noch die Kontrolle über diesen Ausgabenwahn? Das Wort „Kredithebel“ begegnet uns in den letzten Tagen sehr häufig. Damit soll versucht werden, den Rettungsschirm ESFS noch mal deutlich auszuweiten um eine noch größere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt scheint aus den Fugen zu geraten, Milliarden über Milliarden werden diesseits und jenseits des Atlantiks gegeben, versprochen oder garantiert. Hat irgendjemand noch die Kontrolle über diesen Ausgabenwahn?</p>
<p>Das Wort „Kredithebel“ begegnet uns in den letzten Tagen sehr häufig. Damit soll versucht werden, den Rettungsschirm ESFS noch mal deutlich auszuweiten um eine noch größere Schuldenlast neu zu verteilen. Es grenzt an Zauberein<span id="more-1198"></span>, aber es soll nach Expertenmeinung funktionieren, aus einem ESFS-Euro vielleicht 5 oder gar 8 ESFS-Euro werden zu lassen. Wie kann das gelingen?</p>
<p>Der Rettungsschirm wird eine Größe von mehr als 400 Mrd. Euro bekommen, allerdings ist allen Beteiligten heute schon klar, dass dieser Betrag nicht mehr ausreicht, wenn die Schuldenkrise andere Länder, mit größerem wirtschaftlichem Gewicht, als Griechenland und Irland erreicht. Für dieses Szenario sollen weitere potentielle Finanzpartner ins Boot geholt werden. Es könnten Großinvestoren und Staatsfonds, auch von asiatischen oder arabischen Ländern gewonnen werden, die den Rettungsschirm mit weiterem Kapital unter die Arme greifen. Das Risiko tragen dann die Investoren, aber natürlich dient das Grundkapital des ESFS als Sicherheit gegen Forderungsausfälle.</p>
<p>Eine besondere Rolle wird dabei der Europäischen Investitionsbank (EIB) zugedacht. Die EIB ist die Bank der Europäischen Union, ihre Anteilseigner sind die Staaten der EU. Die EIB könnte befugt werden, Anleihen der europäischen Schuldenstaaten aufzukaufen und ebenso eigene Anleihen auszugeben, also selbst als Kreditnehmer am Markt aufzutreten. Damit Anleihen der EIB auch international auf Nachfrage stoßen, ist es aber unvermeidlich, dass die Europäische Zentralbank diese Anleihen als Sicherheit akzeptiert. Das Schuldenkarussell dreht sich also ungebremst weiter und die Zustimmung der nationalen Parlamente zur Ausweitung des Rettungsschirms wird vermieden. Dieses Ansinnen wird umso verständlicher, wenn man bspw. das Abstimmungsverhalten in der Slowakei betrachtet.</p>
<p>Einige Fragen bleiben aber dennoch unbeantwortet: Worin unterscheidet sich dieses Vorgehen von der Herausgabe sog. Euro-Bonds? Ist der Ursprung der Finanzmarktkrise nicht auf die ausufernde Kreditvergabe zurückzuführen und soll das gleiche Instrument jetzt zur Lösung der Schuldenproblematik führen? Welche langfristigen Folgen hat eine Schuldenlösung durch Aufnahme neuer Schulden?</p>
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		<title>Sachwertinvestments auf der Überholspur</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 09:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian Borck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Sachwerte]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Artikel „Sachwert im Ländle“ – doppelt gut investiert haben wir auf ein Beteiligungsangebot des Fondshaus Hamburg hingewiesen, das aktuell in der Platzierungsphase ist. In Freiburg entsteht mit dem Stadtquartier im Prinzip ein neues Stadtviertel, mit sehr guter Anbindung an das urbane Leben und zentraler Lage zwischen Stadtzentrum und Universitätsklinik. Mit dem Naherholungsgebiet Seepark ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Artikel <a href="http://degere.de/943/sachwert-im-laendle-doppelt-gut-investiert" target="_blank">„Sachwert im Ländle“</a> – doppelt gut investiert haben wir auf ein Beteiligungsangebot des Fondshaus Hamburg hingewiesen, das aktuell in der Platzierungsphase ist.</p>
<p>In Freiburg entsteht mit dem Stadtquartier im Prinzip ein neues Stadtviertel, mit sehr guter Anbindung an das urbane Leben und zentraler Lage zwischen Stadtzentrum und Universitätsklinik. <span id="more-1196"></span>Mit dem Naherholungsgebiet Seepark ist der Freizeit- und Erholungswert dieses Wohnviertel ungemein hoch. Das Fondsobjekt befindet sich aktuell im Bau und auf mehr als 15.000 qm Grundstück werden bis Ende 2012 ca. 25.000 qm Nutzfläche entstehen.</p>
<p>Die Fertigstellung und Übergabe des Investitionsobjektes ist für Anfang 2013 geplant und schon heute ist abschätzbar, welches positive Potential in diesem Beteiligungsangebot steckt:</p>
<ul>
<li>Die Nachfrage nach Wohnraum ist in Freiburg ungebrochen, so dass sich für die ca. 200 Wohnungen des Fondsprojektes bereits ca. 70 Interessenten gemeldet. Die Mieten sind in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen und liegen im aktuellen Mietspiegel der Stadt deutlich über den Prognoserechnungen der Fondsgesellschaft.</li>
<li>Etwa 90% der Gewerbeflächen wurden bereits an namhafte und bonitätsstarke Mieter vergeben. Auch hier führt die hohe Nachfrage dazu, dass die Mieten sehr attraktiv sind und die Mieter an langfristigen Mietverträgen interessiert sind.</li>
</ul>
<p>Die aktuellen Entwicklungen des Investitionsprojektes lassen eine positive Performance der Beteiligung vorhersagen. Das Stadtquartier Freiburg kombiniert sehr geschickt Wohn- und Gewerbe- bzw. Einzelhandelsflächen, die am Standort auf eine anhaltend hohe Nachfrage treffen und die Ertragserwartung für den Anleger wird durch die positive Entwicklung der Mietpreise nachhaltig steigen.</p>
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		<title>Eine Unze bleibt eine Unze</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 06:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Weigelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Silber]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in den letzten Tagen Euro gegen Gold und Silber eintauschte, musste mit ansehen, wie die Edelmetalle relativ zu dem gesetzlichen Zahlungsmittel an Wert verloren. Dennoch waren die Preisrückgänge auf Eurobasis deutlich geringer als zum Beispiel in US-Dollar, da die Gemeinschaftswährung im Zuge der Euro-Krise deutlich an Wert einbüßte. Dennoch stellen sich vor allem einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in den letzten Tagen Euro gegen Gold und Silber eintauschte, musste mit ansehen, wie die Edelmetalle relativ zu dem gesetzlichen Zahlungsmittel an Wert verloren. Dennoch waren die Preisrückgänge auf Eurobasis deutlich geringer als zum Beispiel in US-Dollar, da die Gemeinschaftswährung im Zuge der Euro-Krise deutlich an Wert einbüßte.<span id="more-1190"></span> Dennoch stellen sich vor allem einige Silberkäufer nun die Frage nach der Sinnhaftigkeit ihrer Entscheidung. Grundsätzlich ist es natürlich unangenehm, als Anleger mit einer Wertminderung konfrontiert zu sein. Diese Erfahrung machten gerade Silberkäufer in den vergangenen 10 Jahren regelmäßig während insgesamt 22 zum Teil sehr heftigen Korrekturphasen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1191" title="Silberkorrekturen" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/10/silberkorrekturen.jpg" alt="" width="570" height="331" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Trotz dieser erratischen Kursbewegungen, die auch über die Einflussnahme großer Marktteilnehmer am physisch ungedeckten Terminmarkt zu erklären sind, konnte Silber als physisches Investment und Rohstoffwährung nicht diskreditiert werden. Im Gegenteil, die Nachfrage steigt regelmäßig nach Preiseinbrüchen stark an. So auch dieses Mal. Man kann feststellen, dass je mehr der spekulative Terminmarkt ungedeckte Silberkontrakte verkauft und der Preis in Folge dessen fällt, die verarbeitende Industrie und die physischen Investoren die Preisrückgänge umso stärker für Käufe nutzen. Aber warum reagiert der physische Markt so positiv auf Preisrückgänge?</p>
<p>Für große Silbernachfrager wie Industrie und Schmuckverarbeiter gilt natürlich: Im Einkauf liegt der Gewinn. Bei Rohstoffen gilt generell, je preiswerter sie sind, umso stärker werden sie nachgefragt. Allerdings spielen bei Rohstoffen auch konjunkturelle Aspekte eine Rolle, so dass im Abschwung diese Kausalität nicht in gleichem Maße greift.</p>
<p>Bei den Investoren hängt die Bereitschaft, Rohstoffe mit Geldcharakter unabhängig von hoher Preisvolatilität zu kaufen und investiert zu bleiben von dem allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Umfeld sowie dem Vertrauen in das herrschende Geldsystem ab. Aktuell leben wir mit einem ungedeckten Geldsystem, das mehr und mehr, vor allem in der Eurozone, erschreckende Zerfallserscheinungen zeigt. Das Vertrauen in die politisch aufoktroyierte Kunstwährung Euro und die Europäische Zentralbank schwindet in rasantem Tempo. Wir erachten aus ökonomischen und politischen Gründen das Auseinanderbrechen der Eurozone als hoch wahrscheinlich. <strong>Die Gemeinschaftswährung wird in Folge dessen massiv an Wert verlieren und schlussendlich aufhören zu existieren.</strong></p>
<p>Für Gold und Silber gilt hingegen: Eine Unze ist und bleibt 31,1 Gramm äußerst seltenes Metall mit wertvollen physikalischen Eigenschaften und faszinierender Schönheit. Diese schlichte Wahrheit sorgt seit mehr als fünftausend Jahren für eine ungebrochene Wertschätzung der Menschheit gegenüber Gold und Silber. Die Wertschätzung und damit der innere Wert gegenüber ungedeckter Währungen wie dem Euro fielen hingegen in der Geschichte der Menschheit früher oder später ausnahmslos auf Null.</p>
<p>Quelle: <a href="http://solit-kapital.de" target="_blank">Solit</a></p>
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		<item>
		<title>Silber: Die Metamorphose vom Industrierohstoff zur Währung</title>
		<link>http://degere.de/1144/silber-die-metamorphose-vom-industrierohstoff-zur-waehrung/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 07:55:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Weigelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Geldentwertung]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
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		<category><![CDATA[Silber]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch der August war saisonuntypisch geprägt von signifikant steigenden Gold- und Silberpreisen. Doch die monetären Edelmetalle stiegen nicht nur in den normalerweise schwachen Sommermonaten an, sondern entwickelten sich auch diametral entgegengesetzt zu den Aktien- und Rohstoffmärkten. Sogar bei den Edelmetallen selbst gab es starke Unterschiede in der Wertentwicklung. Während der Goldpreis auf Eurobasis seit Jahresbeginn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch der August war saisonuntypisch geprägt von signifikant steigenden Gold- und Silberpreisen. Doch die monetären Edelmetalle stiegen nicht nur in den normalerweise schwachen Sommermonaten an, sondern entwickelten sich auch diametral<span id="more-1144"></span> entgegengesetzt zu den Aktien- und Rohstoffmärkten. Sogar bei den Edelmetallen selbst gab es starke Unterschiede in der Wertentwicklung. Während der Goldpreis auf Eurobasis seit Jahresbeginn 25% anstieg, konnte sich der Platinpreis nur um 0,8% verteuern. Dies führte dazu, dass Gold nun erstmals teurer ist als Platin. Der Silberpreis konnte trotz der heftigen Korrektur im Mai seit Jahresbeginn sogar 31% zulegen, während der Preis für Palladium um 7% nachgab. Der breite Rohstoffindex CRB notiert ebenso wie die Aktienmärkte seit Jahresbeginn deutlich im Minus.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1145" title="Gold und Silber mit klarer Outperformance" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/09/gold-und-silber-mit-klarer-outperformance.jpg" alt="" width="574" height="460" /></p>
<p>Um zu verstehen, warum die Preisentwicklung für monetäre Edelmetalle, Aktien und andere Rohstoffe momentan so stark differiert, muss man die Kaufintentionen der Investoren hinterfragen. Bei Rohstoffen und Aktien spielen nach wie vor die Konjunkturentwicklung respektive die Unternehmensgewinnentwicklungen die entscheidende Rolle. Da momentan weder die Konjunkturaussichten noch die im Zuge einer Wirtschaftsabschwächung zu erwartenden Gewinnentwicklungen der Unternehmen positiv sind, verkaufen Anleger vermehrt Aktien und konjunktursensible Rohstoffe. Dadurch werden auch die Preise für Palladium und Platin belastet, die hauptsächlich in der stark zyklischen Automobilindustrie verarbeitet werden.</p>
<p>Gold unterschied sich in diesem Zusammenhang schon immer hinsichtlich seiner Kaufintention von derjenigen klassischer Rohstoffe. Das nahezu unzerstörbare Metall wird zwar nach wie vor zu gut der Hälfte in der Schmuckindustrie verarbeitet, doch gerade in Zeiten großer politischer und ökonomischer Unsicherheit fungiert Gold als „sicherer Hafen“ und alternative Reservewährung. So konnte der Goldpreis bereits während der Marktturbulenzen in Folge der Lehman-Pleite 2008 nach einem kurzen Rücksetzer stark profitieren, anders als zum Beispiel Silber.</p>
<p>Das weiße Edelmetall kommt nach wie vor hauptsächlich in der Industrie in zahlreichen Anwendungen zum Einsatz und spielt natürlich auch als Schmuck- und Legierungsmetall eine Rolle. Daher rührt die Konjunktursensitivität, die 2008 zu massiven Preisrückgängen bei Silber im Zuge der Rezession führte. Doch schon damals war neben der rückläufigen Industrienachfrage eine förmlich explodierende Nachfrage nach Silber-Münzen und -Barren, also Anlagesilber, zu beobachten.</p>
<p>Nachdem Silbermünzen ab 1965 auch in den USA aus dem Geldkreislauf entfernt wurden, spielte das Weißmetall als Geld im Alltag der Menschen kaum noch eine präsente Rolle. Dennoch ist die Jahrtausende alte Geldfunktion des Silbers im kollektiven Gedächtnis der Menschheit erhalten geblieben. Mit jeder neuen Eskalationsstufe der globalen Schulden-, Währungs- und Wirtschaftskrise bei gleichzeitig explodierenden Goldpreisen steigt die Nachfrage nach Silber zu Anlagezwecken und als Währungsalternative sprunghaft an. Für viele Investoren ist Gold nominal schlicht zu teuer geworden. Silber steht hingegen unter dem Aspekt der Leistbarkeit als Währungsalternative zu US-Dollar, Yen, Euro, Schweizer Franken etc. nach wie vor breiten Käuferschichten zur Verfügung. Bislang hat zwar nur ein Bruchteil der Bevölkerung von dieser preiswerten Alternative zum Gold Gebrauch gemacht, aber dies ändert sich allmählich, wie die auch bei uns stark zunehmende Nachfrage speziell nach Silber zeigt. Setzt sich dieser Trend fort, hat die Nachfrage nach Silber als Geldalternative das Potenzial, die Industrienachfrage in den nächsten Jahren zu übersteigen, mit entsprechend positiven Preisimplikationen.</p>
<p>Im Zuge der Metamorphose – oder besser gesagt der Renaissance – des Silbers vom Industrierohstoff zum Währungsmetall erwarten wir auch die Annäherung an das historisch gültige und objektiv gerechtfertigte Gold/Silber-Preisverhältnis von unter 15 (aktuell ca. 44).</p>
<h3>Aktuelle Marktlage</h3>
<p>Der Goldpreis erreichte in der Berichtsperiode sowohl in US-Dollar als auch in Euro neue historische Höchststände. Die Unze Gold (31,1g) kostet aktuell 1.884 US-Dollar. Dies entspricht einem Anstieg zum Vormonat von +13,2% und zum Vorjahr von +50,7%. In Euro notiert die Unze Gold aktuell bei 1.302,24 Euro. Ein Wertzuwachs von +11,1% gegenüber Vormonat und +33,5% gegenüber Vorjahr (Datenstand: 4. September).</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1146" title="Gold" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/09/gold.jpg" alt="" width="568" height="454" /></p>
<p>Der Silberpreis kann nach Abschluss der erfolgreichen Konsolidierungsphase seit Mai seinen Preisanstieg in Richtung des historischen Hochs von 50 US-Dollar je Feinunze weiter fortsetzen. Wir erwarten das Überwinden dieser vor allem psychologisch bedeutsamen runden Preismarke noch in diesem Jahr. Silber bleibt mit einer Jahresperformance auf Eurobasis von +97,7% und einer Monatsperformance von +14% eines der erfolgreichsten Investments überhaupt. Das Erreichen und Überwinden der Marke von 50 US-Dollar sollte auch für Euro-Investoren weitere starke Wertzuwächse bedeuten, da im Zuge der zu erwartenden Eskalation der Euro-Krise im Winterhalbjahr 2011/2012 mit einer signifikanten Abwertung des Euro zu rechnen ist.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1147" title="Silber" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/09/silber.jpg" alt="" width="566" height="468" /></p>
<p>Aktuell notiert eine Unze Silber (31,1g) bei 43,24 US-Dollar. Dies entspricht einem Anstieg zum Vormonat von +15,87% und zum Vorjahr von +120,4%. In Euro notiert die Unze Silber aktuell bei 30,44 Euro (Datenstand: 4. September).</p>
<p>Wie bereits in den vergangenen Monaten korrelierte die Platzierungsdynamik bei SOLIT 2 eng mit der Eskalationsdynamik der Schuldenkrise und der zunehmenden Ohnmacht der politischen Akteure. So investierten im August Anleger weitere 6,2 Mio. EUR in die „SOLIT 2. Gold und Silber“, nach 4,82 Mio. EUR im Juli. Dies entspricht einer Steigerung von +145% gegenüber dem Vorjahresmonat.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1148" title="Platzierungsvolumen Solit2" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/09/platzierungsvolumen-solit2.jpg" alt="" width="570" height="306" /></p>
<p>Ähnlich stürmisch entwickelten sich die Absätze bei den Münzprägeanstalten dieser Welt. Exemplarisch betrachten wir die Verkaufsdynamik bei der größten staatlichen Münzanstalt, der US Mint:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1149" title="Absatz US Silver Eagle" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/09/absatz-us-silver-eagle.jpg" alt="" width="566" height="336" /></p>
<p>Obwohl der August 2010 bereits der absatzstärkste August in der Geschichte der US Mint war, stieg die Nachfrage nach US Silver Eagle in diesem Jahr um weitere 50,1% gegenüber Vorjahr an. Dennoch besitzt nach der Demonetarisierung des Silbers nur ein Bruchteil der amerikanischen Bevölkerung physisches Silber (vor dem Jahr 1900 betrug der Anteil von Silber-Besitzern nahezu 100% der Bevölkerung). Nach wie vor ist Silber als Zahlungsmittel in der Verfassung der Vereinigten Staaten verankert. In mehreren Bundesstaaten laufen aktuell Gesetzesinitiativen zur Autorisierung als legales Zahlungsmittels nach dem Vorbild des Bundesstaates Utah, in dem dies bereits vor einigen Monaten erfolgte.</p>
<p>Nach wie vor existiert unter Berücksichtigung aller Fakten keine Preisblase bei Gold und Silber. Im Gegenteil ist im Zuge der hochinflationären Geldpolitik &#8211; flankiert von ebenso verzweifelter Fiskalpolitik diesseits und jenseits des Atlantiks &#8211; mit dem Zerfall des Eurosystems voraussichtlich noch im Jahr 2012 und einer breiten Abwertung des US-Dollars zur Schuldentilgung zu rechnen. Bleiben Sie investiert, denn genau für ein solches Szenario befinden sich die physischen Edelmetalle in Ihrem Besitz, zum Schutz Ihres Vermögens und zum Erhalt Ihrer wirtschaftlichen Freiheit. Intelligente „Exit-Strategien“  für Silber und später Gold werden wir Ihnen zu gegebener Zeit in einer Themenserie vorstellen. Ein solcher „Exit“ wird jedoch erst zu sehr viel höheren Notierungen sinnvoll erscheinen.</p>
<p>Quelle: <a href="http://solit-kapital.de" target="_blank">Solit</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://in-silber-investieren.de" target="_blank">in-silber-investieren.de</a></p>
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		<title>die Einschläge kommen näher&#8230;</title>
		<link>http://degere.de/1087/die-einschlaege-kommen-naeher/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 10:53:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Weigelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsverschuldung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am heutigen Montag ist nun Italien an der Reihe. Plötzlich erscheint in den Medien, daß die drittgrößte Industrienation in der Eurozone hoch verschuldet ist und wahrscheinlich in Kürze fällige Anleihen nicht ohne erneute Kreditaufnahme bedienen kann. Somit geht es den Italienern so, wie es eben den restlichen Ländern auch ergeht. Da sich immer weniger Investoren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am heutigen Montag ist nun Italien an der Reihe. Plötzlich erscheint in den Medien, daß die drittgrößte Industrienation in der Eurozone hoch verschuldet ist und wahrscheinlich in Kürze fällige Anleihen nicht ohne erneute Kreditaufnahme bedienen kann. Somit geht es den Italienern so, wie es eben den restlichen Ländern auch ergeht. <span id="more-1087"></span>Da sich immer weniger Investoren für die bisher beliebten Anleihen der Eurostaaten finden, fehlt frisches Kapital für den unbändigen Geldhunger leerer Kassen, erdrückender Zinslasten und explodierender Kosten in den Sozialkassen.</p>
<p>Doch was passiert gerade?  Statt längst fällige Reformen auf den Weg zu bringen, werden einfach die Kredite verstaatlicht. Die Bücher der Landesbanken, Bundesbanken und die der Europäischen Zentralbank (EZB) sind bis oben gefüllt mit feinsten Schuldverschreibungen maroder Euroländer. Eine Ausweitung ist nicht mehr möglich &#8211; außer wir erhöhen einfach die diversen Hilfsprogramme von Millionen über Milliarden auf jetzt Billionen &#8211; dann ist die Welt ja erstmal wieder in Ordnung.</p>
<p>Die einzigen unbequemen Marktteilnehmer sind die Ratingagenturen, die unter starkem Beschuß der Regierungen und der EZB stehen. Aus höchsten Regierungspositionen heraus, werden hier Verbote und Beschränkungen gefordert. (siehe auch Artikel in der FTD: <a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:euro-krise-eu-justizkommissarin-will-us-ratingagenturen-zerschlagen/60077060.html" target="_blank">EU-Justizkommissarin will US-Ratingagenturen zerschlagen</a>)</p>
<p>Wenn die Überschuldungsblase platzt, haben wir wenigstens die Schuldigen am Pranger &#8211; aber zum Glück sind sie weit, weit weg.</p>
<p>Eine wirkliche Lösung gibt es nicht &#8211; es gilt nur, sich auf die Konsequenzen vorzubereiten&#8230;</p>
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		<title>Gold und Silber: aktuelle Marktlage</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 06:42:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Weigelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Goldpreis hielt sich zuletzt trotz Sommerflaute und schwacher Kapitalmärkte stabil in der Nähe seiner Allzeithöchststände und komfortabel über seinem mittelfristigen Aufwärtstrend. Gold kostet aktuell 1.485 US$/Unze (31,1g) respektive 1.023 EUR/Unze (Datenstand: 1. Juli 22:00 Uhr). Der Silberpreis setzte seine Konsolidierungsphase im Juni fort und notiert aktuell bei 33,73 USD/Unze respektive 23,22 EUR. Gegenüber Vorjahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Goldpreis hielt sich zuletzt trotz Sommerflaute und schwacher Kapitalmärkte stabil in der Nähe seiner Allzeithöchststände und komfortabel über seinem mittelfristigen Aufwärtstrend. Gold kostet aktuell 1.485 US$/Unze (31,1g) respektive 1.023 EUR/Unze (Datenstand: 1. Juli 22:00 Uhr).<span id="more-1064"></span></p>
<p><a href="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/07/gold.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1064];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-1065" title="Gold" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/07/gold.jpg" alt="" width="556" height="417" /></a></p>
<p>Der Silberpreis setzte seine Konsolidierungsphase im Juni fort und notiert aktuell bei 33,73 USD/Unze respektive 23,22 EUR. Gegenüber Vorjahr entspricht dies auf US-Dollarbasis nach wie vor einem Plus von 82% und einem Plus 54% auf Eurobasis. Für SOLIT-Privatanleger ist dies auf Grund der besonderen Ausgestaltung der Investmentlösung ein absolut steuerfreier Wertzuwachs (Mehrwert- und abgeltungsteuerfrei).</p>
<p><a href="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/07/silber.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1064];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-1066" title="Silber" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/07/silber.jpg" alt="" width="562" height="424" /></a></p>
<p>In der logarithmischen Darstellung des obigen Silbercharts ist sehr gut erkennbar, dass der Primärtrend auch bei Silber nach wie vor voll in Takt ist. Die zuletzt sehr heftige Volatilität im Zuge der Korrektur nach dem Anlaufen neuer zyklischer Rekordpreise ist für Silber nicht ungewöhnlich. Daher empfehlen wir Investoren, die Kombination aus Einmalzahlung und Sparplan in Betracht zu ziehen, um derartige Schwankungen in Bezug auf den Einstandspreis zu glätten.</p>
<p>Von dem höheren Bewertungspotenzial gegenüber Gold sind wir nach wie vor überzeugt. Die höhere Volatilität erklärt sich aus der geringeren Größe des physischen Marktes und dem daraus resultierenden größeren Einfluss der oft kurzfristig orientierten Terminmarktspekulanten. Zudem ist Silber für Großinvestoren (private und staatliche) schlicht zu billig (Verhältnis Gewicht zu Wert). Die Käufe von Notenbanken, Sovereign Wealth Funds (Staatsfonds) und HNWIs (High Net Worth Individuals) stabilisieren den Goldpreis und schirmen ihn von den Volatilitäten des Terminmarktes weitestgehend ab. Eine Kombination beider Metalle ist aus unserer Sicht daher empfehlenswert, auch wenn wir selbst Silber in der Gewichtung präferieren.</p>
<p>Die Kapitalzuflüsse bei SOLIT 2 beruhigten sich im Juni nach dem sehr stürmischen Mai, der gleichzeitig der umsatzstärkste Monat in der Fondsgeschichte war (einschließlich SOLIT 1). Der Volumenrückgang ist auch der hohen Volatilität bei Silber geschuldet sowie ferner der Tatsache, dass wir mit dem Monat Juni das traditionelle saisonale Tief bei den Edelmetall-Notierungen erreichten.</p>
<p><a href="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/07/absatz-solit-2.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1064];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-1067" title="Absatz Solit 2" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/07/absatz-solit-2.jpg" alt="" width="554" height="312" /></a></p>
<p>Die enge  Korrelation zwischen weiteren Eskalationsstufen auf Ebene der Euro-/Staatsschuldenkrise sowie Rekordzuflüssen bei SOLIT ist mittlerweile ein empirisch klar belegtes Phänomen.</p>
<p>Ganz ähnlich gestaltet sich die Situation bei anderen Absatzkanälen für monetäre Edelmetalle, wie zum Beispiel der größten Münzprägeanstalt der Welt (The US Mint), was den generellen Zusammenhang zwischen fortschreitendem Vertrauensverlust in die staatlich sanktionierten Geldsysteme und die Nachfrage nach monetären Edelmetallen verdeutlicht.</p>
<p><a href="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/07/absatz-us-mint-silver-eagle.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1064];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-1068" title="Absatz US-Mint Silver Eagle" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/07/absatz-us-mint-silver-eagle.jpg" alt="" width="549" height="342" /></a></p>
<p>Die staatliche amerikanische Münzanstalt verkaufte im Juni 3,4 Mio. Unzen „Silver Eagle“ und verzeichnete damit den drittstärksten Absatzmonat des Jahres nach Januar und Mai sowie ein Plus von 13,3% gegenüber dem Vorjahr. Der abgelaufene Monat ist damit der umsatzstärkste Juni in der Geschichte der US Mint.</p>
<h3>Investmentchance Saisonalität</h3>
<p>Die Saisonalität spielt für den Einstiegszeitpunkt bei einigen Investments eine beachtenswerte Rolle. Der Grund dafür sind jahreszeitlich bedingte Sondereffekte bei Angebot und Nachfrage. Diese jährlich wiederkehrenden Muster werden zusätzlich durch Spekulanten verstärkt, die diesen Effekt in das Timing ihrer Handelsstrategien mit einbeziehen und antizipieren.</p>
<p>Vor allem Rohstoffe zeigen ausgeprägte jahreszeitliche Muster. Ob Rohöl, Weizen oder Streusalz: Die Preise steigen, sobald sich das Verhältnis von Angebot und Nachfrage witterungsbedingt verändert. Aber auch bestimmte Ereignisse, wie zum Beispiel Erntesaisons oder Feiertage, sind Auslöser dieser zeitlich begrenzten Effekte, die dem Investor Zusatzerträge bescheren können.<br />
Natürlich macht es für den Anleger Sinn, dann zu investieren, wenn in Sachen Saisonalität Sauregurkenzeit herrscht. Einen sommerlichen Durchhänger haben regelmäßig die Edelmetalle, vor allem Gold und Silber. Gründe dafür gibt es mehrere: Vor allem die Nachfrage der Schmuckindustrie, die nach wie vor einen Großteil der Gesamtnachfrage ausmacht, fällt jedes Jahr in das sprichwörtliche Sommerloch:</p>
<p><a href="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/07/saisonchart-silber.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1064];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-1069" title="Saisonchart Silber" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/07/saisonchart-silber.jpg" alt="" width="565" height="429" /></a></p>
<p>Im Zuge der Staatsschuldenkrise war zwar auch schon im letzten Jahr zu beobachten, dass die saisonal bedingten Bewegungen von der deutlich angestiegenen Investorennachfrage gedämpft wurden. Dennoch macht es auch in diesem Jahr wieder Sinn, die Sommermonate für den Auf- oder Ausbau von Positionen zu nutzen. Seit dem Hoch Anfang Mai dieses Jahres hat der Silberpreis auf Eurobasis bereits 26% korrigiert. Erfahrungsgemäß liegt der beste Zeitraum für Gold- und Silberinvestments im Hochsommer.</p>
<p>Ab dem Spätsommer zieht die physische Nachfrage der verarbeitenden Industrie sukzessive an. Die Schmuckindustrie wappnet sich für die indische Hochzeitssaison, das christliche Weihnachtsfest, das russische Jolkafest, das chinesische Neujahrsfest, den arabischen Goldbasar und Chanukka. Dieser Nachfrageschub schlägt sich in signifikanten Preissteigerungen bei Gold und Silber zwischen September und Februar nieder. Da Silber zudem auch in vielen anderen industriellen Sektoren zum Einsatz kommt, steigt hier die Nachfrage zusätzlich durch das Ende der Werksferien und die saisonal ebenso typische konjunkturelle Herbstbelebung.</p>
<p>Quelle: <a href="http://solit-kapital.de" target="_blank">Solit</a></p>
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		<title>Geld spielt keine Rolle</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 11:20:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Weigelt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit September 2008 wurden durch fiskal- und geldpolitische Maßnahmen in historisch einmaliger Höhe von 33.500 Mrd. US$ die internationalen Finanzmärkt gestützt und die Weltkonjunktur stimuliert. Diese Summe entspricht ca. 60% der gesamten globalen Wertschöpfung eines ganzen Jahres (Quelle: Bremer Landesbank). Allein die japanische Notenbank (BoJ) pumpte seit dem heftigen Seebeben am 11. März und dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit September 2008 wurden durch fiskal- und geldpolitische Maßnahmen in historisch einmaliger Höhe von 33.500 Mrd. US$ die internationalen Finanzmärkt gestützt und die Weltkonjunktur stimuliert. Diese Summe entspricht ca. 60% der gesamten globalen Wertschöpfung eines ganzen Jahres (Quelle: Bremer Landesbank). Allein die japanische Notenbank (BoJ) pumpte seit dem heftigen Seebeben am 11. März und dem folgenden Reaktorunfall in Fukushima zur Stützung der Finanzmärkte und der heimischen Wirtschaft 28,3 Bio. Yen (240 Mrd. EUR) in den Geldkreislauf. <span id="more-1063"></span>Allein diese Geldmenge entspricht dem aktuellen Gegenwert von 7.330t Gold oder 2,7 Jahresproduktionen (Quelle: BIZ, GFMS, WGC, gemäß Weltminenproduktion 2010).</p>
<p>Die nächste Tranche der Griechenlandhilfe in Höhe von 12 Mrd. Euro nimmt sich im Vergleich dazu fast bescheiden aus. Allerdings bewahrt diese Summe das Land auch nur bis Mitte September vor dem Staatsbankrott. Die Aufstockung der Kredithilfen um weitere 120 Mrd. Euro steht daher zeitnah auf der Agenda.</p>
<p>Der niederländische Vertreter im EZB-Rat Nout Wellink forderte jüngst eine Verdopplung des europäischen Rettungsschirms ESM (European Stability Mechanism) von 750 Mrd. EUR auf 1,5 Bio. EUR um die absehbaren Rettungspakete für Spanien und Italien ebenfalls schultern zu können. Wie gesagt, Geld spielt offenbar keine Rolle und die Zahlen gleiten mehr und mehr in abstrakte Dimensionen ab. Das benötigte Kreditgeld kann schließlich in beliebiger Höhe „kreiert“ werden. Da die EZB sich momentan etwas ziert, neues Geld für den Ankauf der Rettungsfondsanleihen zu drucken, übernehmen derweil die Zentralbanken der USA, Japans, Großbritanniens und Chinas diesen Job (Quelle: BIZ).</p>
<p>Wer nun befürchtet, dass nach dem Auslaufen des euphemistisch „Quantitative Easing II“ (QE2) genannten Gelddruckprogramms der US-Notenbank am letzten Donnerstag diese nun aufhört mit der wunderbaren Geldvermehrung, muss keine Sorgen haben. Mittlerweile hat US-Notenbank FED Wertpapiere im Wert von 2.860 Mrd. US$ gehamstert und wird zunächst in einem „QE3 Soft“ genannten Programm mit Hilfe der Erlöse aus diesen Anleihen neue Anleihen aufkaufen, im Volumen von weiteren 300 Mrd. USD p.a. (Quelle: Bloomberg). Bei dieser Summe wird es allerdings nicht bleiben, denn noch ist das Projekt Reflationierung der US-Wirtschaft inkl. Immobilienmarkt in einer frühen Phase. Der Erfolg steht noch aus und Scheitern ist keine Option. Dem beschleunigten Kaufkraftschwund des US-Dollars und aller an ihn gekoppelten Derivatewährungen ist damit weiterhin Tür und Tor geöffnet.</p>
<p>Interessant in diesem Kontext ist, dass die griechische Notenbank trotz Staatspleite, oder gerade deswegen, jüngst weitere 1.000 Unzen Gold im Wert von 1,05 Mio. EUR zu ihren Beständen (111,46t) zukaufte. Die griechische Zentralbank leistet damit ihren bescheidenen Beitrag dazu, dass Notenbanken weltweit nach über dreißig Jahren von Verkäufern wieder zu Käufern von Gold  geworden sind. Offenbar hat man auf Seiten der Zentralbänker verstanden, dass monetäre Edelmetalle am besten geeignet sind, um ökonomische Stürme und Währungskrisen unbeschadet zu überstehen. Da die Damen und Herren „Währungshüter“ über exklusives Insiderwissen verfügen, sollten private Investoren diesen Sinneswandel sehr genau zur Kenntnis nehmen.</p>
<p>Quelle: <a href="http://solit-kapital.de" target="_blank">Solit</a></p>
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		<title>Gold und Silber: aktuelle Marktlage</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 09:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Weigelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir befinden uns nach wie vor in der für Edelmetalle schwächsten Phase des Jahres, die aus der Erfahrung der letzten 40 Jahre heraus noch bis Ende Juni andauert. Dennoch hat der Goldpreis auf Eurobasis in Folge der Verschärfung der europäischen und amerikanischen Schuldenkrise am 27. Mai einen neuen Rekordpreis bei 1.086,40/Unze (31,1g) erreicht und notiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir befinden uns nach wie vor in der für Edelmetalle schwächsten Phase des Jahres, die aus der Erfahrung der letzten 40 Jahre heraus noch bis Ende Juni andauert. Dennoch hat der Goldpreis auf Eurobasis in Folge der Verschärfung der europäischen und amerikanischen Schuldenkrise am 27. Mai einen neuen Rekordpreis bei 1.086,40/Unze (31,1g) erreicht und notiert aktuell bei 1.056 Euro/Unze bzw. 1.548 US-Dollar/Unze (Stand 6. Juni).<span id="more-993"></span></p>
<p><a href="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/06/gold.jpg" rel="shadowbox[sbpost-993];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-994" title="Gold" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/06/gold.jpg" alt="" width="550" height="381" /></a></p>
<p>Die terminmarktbedingten Verwerfungen bei Silber in der ersten Maihälfte haben sich unter dem Einfluss der im Gegenzug explodierenden physischen Investorennachfrage deutlich beruhigt. Nach dem Erreichen des Korrekturtiefs von 32,34 US-Dollar/Unze konnte sich der Preis des weißen Geldmetalls stabilisieren und notiert aktuell bei 36,80 US-Dollar/Unze. Damit notiert der Silberpreis jetzt wieder auf dem Niveau von Mitte März dieses Jahres, also einem Zeitpunkt, zu dem der Preis ein neues Einunddreißigjahreshoch erreichte. Auf Eurobasis kostet eine Unze Silber aktuell 25,20 (Stand 6. Juni).</p>
<p><a href="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/06/silber.jpg" rel="shadowbox[sbpost-993];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-995" title="Silber" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/06/silber.jpg" alt="" width="550" height="383" /></a></p>
<p>Bereits in der Mai-Ausgabe zeigten wir die Positionierung der Terminmarktteilnehmer, um zu verdeutlichen, dass der Preisentwicklung bei Gold und v.a. bei Silber im Vergleich zu anderen Rohstoffmärkten (z.B. Rohöl) keine spekulative Übertreibung am Terminmarkt zu Grunde liegt. Die aktuellen Daten der Terminmarktaufsichtsbehörde CFTC zeigen, dass sich an diesem Umstand nichts geändert hat, im Gegenteil:</p>
<p><a href="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/06/terminmarkt.jpg" rel="shadowbox[sbpost-993];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-996" title="Terminmarkt" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/06/terminmarkt.jpg" alt="" width="549" height="382" /></a></p>
<p>Der Verlauf der roten Linie zeigt die deutliche Verringerung des spekulativen Exposures bereits seit September letzten Jahres. Der starke Preisanstieg des Silbers um 92% in diesem Zeitraum wurde ganz klar durch die nach wie vor steigende physische Nachfrage verursacht und definitiv nicht durch Terminmarktspekulanten. Die starke Kurskorrektur beim Silber von dem Zyklushoch bei 49,82 USD bis auf im Tief 32,34 USD ging mit einem weiteren Rückgang der spekulativen Kontrakte einher, so dass mittlerweile ein extrem solider Boden erreicht wurde, der für das saisonal ohnehin starke zweite Halbjahr dynamische Kurssteigerungen erwarten lässt – ohne Querschüsse vom Terminmarkt.</p>
<p>Der Haupttreiber steigender Kurse bleibt die Umschichtung von ungedeckten Reservewährungen in Edelmetall, also in gedeckte Reservewährungen. Sowohl institutionelle Investoren als auch staatliche Institutionen (Notenbanken, Sovereign Wealth Funds) und in zunehmendem Maße auch private Investoren erkennen diese existenzielle Notwendigkeit in Anbetracht des sich rapide verschlechternden Zustands des US-Dollar zentrischen Weltwährungssystems.<br />
Auch bei SOLIT nutzten daher die Investoren die günstigeren Preise zum Auf- bzw. Ausbau von Positionen. Denn trotz des Preiseinbruchs bei Silber nehmen die Gründe für den Besitz „echten“ Geldes dramatisch zu.</p>
<p><a href="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/06/absatz-solit-2..jpg" rel="shadowbox[sbpost-993];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-997" title="Absatz Solit 2." src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/06/absatz-solit-2..jpg" alt="" width="550" height="311" /></a></p>
<p>In den USA zeichnet sich bereits jetzt ein neues Rekordabsatzjahr für Silbermünzen ab. Normalerweise ist der Mai aus saisonalen Gründen einer der schwächsten Absatzmonate für Silberdollars. 2011 avanciert der Wonnemonat mit über 3,65 Mio. verkauften Unzen zum bislang zweitstärksten Monat des Jahres (nach Januar).</p>
<p><a href="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/06/absatz-us-mint-silver-eagle.jpg" rel="shadowbox[sbpost-993];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-998" title="Absatz US Mint Silver Eagle" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/06/absatz-us-mint-silver-eagle.jpg" alt="" width="549" height="379" /></a></p>
<p>Die Diskussion um die drohende technische Staatspleite der USA im August 2011 sowie die Drohung der großen Ratingagenturen Moody´s und S&amp;P das Kreditrating der USA herabzustufen, haben vielen Amerikanern die prekäre Situation der Staatsfinanzen erneut vor Augen geführt.<br />
Parallel zur deutlich anziehenden physischen Investorennachfrage sinken die verfügbaren Lagerbestände kontinuierlich weiter. Es besteht über den Zeitverlauf die Gefahr, dass in Zukunft nicht mehr alle physischen Lieferwünsche von Händlern an der COMEX erfüllt werden können und der Börsenbetreiber CME Group den Default (=Lieferausfall) für den Silberhandel erklären muss. Die Folgen für die Preisentwicklung sind unabsehbar und werden auf Grund rasant steigender Beschaffungskosten für die verarbeitende Industrie zu enormen volkswirtschaftlichen Schäden führen.</p>
<p><a href="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/06/lagerbestaende-silber.jpg" rel="shadowbox[sbpost-993];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-999" title="Lagerbestände Silber" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/06/lagerbestaende-silber.jpg" alt="" width="549" height="351" /></a></p>
<p>Die verbleibenden ca. 100 Mio. Unzen entsprechen gerade noch einem Gegenwert von 3,7 Mrd. US-Dollar und stehen zu großen Teilen zu den aktuellen Preisen gar nicht zum Verkauf, sondern werden von ihren Besitzern lediglich bei der Warenterminbörse COMEX zwischengelagert.</p>
<p>Währungen in der Existenzkrise</p>
<p>In jüngster Zeit wird in den Medien oft von „Eurostärke“ gesprochen. Gemeint ist die Währungsrelation zu anderen ungedeckten Papierwährungen wie zum Beispiel dem US-Dollar oder dem Britischen Pfund. Allerdings wird hier eine unsolide Währung mit noch schlechteren Währungen verglichen &#8211; bezogen auf Staatsverschuldung, Defizite und Strukturprobleme. Schaut man sich aber zum Beispiel den Euro im Vergleich zum Schweizer Franken an, einer klassischen Krisenwährung, dann wird an der Entwicklung der eidgenössischen Valuta die massive Fluchtbewegung aus dem Euroraum sichtbar. Schon seit Monaten fliehen Griechen, Iren, Portugiesen, Spanier und sogar Deutsche aus der Gemeinschaftswährung in den relativ kleinen Währungsraum Franken. In griechischen Bankenkreisen ist bereits von Panik und „Bank-Run“ die Rede.</p>
<p><a href="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/06/eurostaerke.jpg" rel="shadowbox[sbpost-993];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-1000" title="Eurostärke" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/06/eurostaerke.jpg" alt="" width="550" height="358" /></a></p>
<p>Noch dramatischer fällt die Negativbilanz des Euro gegenüber der Reserverwährung Gold aus. Hier büßte der Euro sogar Dreiviertel seines Wertes ein, und das in nur 11 Jahren:</p>
<p><a href="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/06/eurostaerke_1.jpg" rel="shadowbox[sbpost-993];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-1001" title="Eurostärke_1" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/06/eurostaerke_1.jpg" alt="" width="552" height="434" /></a></p>
<p>Aber nicht nur gegenüber solideren Währungen wertet der Euro massiv ab. Auch gegenüber dem Wert von Waren und Dienstleistungen. Die Kaufkraft der Esperantowährung Euro sinkt mit zunehmender Dynamik, ebenso wie die der Weltleitwährung US-Dollar:</p>
<p><a href="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/06/kaufkraftverlust-dollar-und-euro.jpg" rel="shadowbox[sbpost-993];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-1002" title="Kaufkraftverlust Dollar und Euro" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/06/kaufkraftverlust-dollar-und-euro.jpg" alt="" width="552" height="450" /></a></p>
<p>Verwunderlich ist diese Entwicklung nicht, wenn man bedenkt, mit welcher Geschwindigkeit die digitalen Notenpressen der Zentralbanken in Japan, Großbritannien, China und vor allem den USA heiß laufen, um Geld in das Finanzsystem zu pumpen, das diese Überschussliquidität dann u.a. in Rohstoffe umleitet und schlussendlich die Güter- und Dienstleistungspreise in die Höhe treibt.</p>
<p><a href="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/06/us-notenbankgeldmenge.jpg" rel="shadowbox[sbpost-993];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-1003" title="US-Notenbankgeldmenge" src="http://degere.de/wp-content/uploads/2011/06/us-notenbankgeldmenge.jpg" alt="" width="550" height="438" /></a></p>
<p>Erschreckend an dieser Entwicklung ist, dass all die Stützungs-, Rettungs- und Stimulusmaßnahmen weder die Schuldenprobleme gelöst noch die Wirtschaft nachhaltig stabilisiert haben. Die ökonomischen Frühindikatoren in den europäischen Peripherieländern sowie in den USA drehen schon wieder dynamisch Richtung Abschwung.</p>
<p>Notenbankchefs wie Mervin King (Bank of England) und Ben S. Bernanke (US Federal Reserve Bank) haben deshalb bereits weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen und eine Beibehaltung des historisch niedrigen Zinsniveaus trotz anziehender Inflationsraten angekündigt. Daraus resultieren weiterhin negative Realzinsen und eine fortschreitende Erosion des Vertrauens. Vertrauen ist aber die letzte werterhaltende Stütze der ungedeckten Währungen. Geht diese verloren, kommt es zum Währungscrash.</p>
<p>Ein Risiko, das vom Finanzmarkt aktuell noch nicht realistisch diskontiert wird, ist die Tatsache, dass die Gemeinschaftswährung Euro mit ökonomischen Spannungen zwischen Nord- und Südeuropa konfrontiert ist, die ab einem bestimmten Zeitpunkt schlicht nicht mehr tragfähig sind. Damit trägt der Euro als Währung ein enormes Existenzrisiko in sich: Die komplette Auflösung und Rückabwicklung in nationale Währungen – zu deutlich schlechteren Konditionen (verbunden mit einem Schuldenschnitt).</p>
<p>Umso mehr die Kapitalmarktteilnehmer in den nächsten Monaten und Quartalen diese Tatsachen begreifen, je intensiver wird die Suche nach Alternativwährungen die Devisenkurse bestimmen – vor allem die von Gold und Silber – den solidesten aller Währungen.</p>
<p>Quelle: <a href="http://solit-kapital.de" target="_blank">SOLIT</a></p>
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		<title>Gutes Geld und schlechtes Geld</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 08:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Weigelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Silber]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsverschuldung]]></category>

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		<description><![CDATA[Geld ist nicht alles aber ohne Geld ist bekanntlich alles nichts. Diese Erfahrung machen gerade der griechische Staat und seine Bürger. Bis Ende Juni benötigen die Hellenen dringend 12 Milliarden Euro, um die Insolvenz zu vermeiden. Weitere 100 Mrd. Euro werden benötigt, um den Staatsbankrott noch bis 2015 aufzuschieben – unter starken Schmerzen und garantiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geld ist nicht alles aber ohne Geld ist bekanntlich alles nichts. Diese Erfahrung machen gerade der griechische Staat und seine Bürger. Bis Ende Juni benötigen die Hellenen dringend 12 Milliarden Euro, um die Insolvenz zu vermeiden. Weitere 100 Mrd. Euro werden benötigt, um den Staatsbankrott noch bis 2015 aufzuschieben – unter starken Schmerzen und garantiert ohne Happy End.<span id="more-991"></span></p>
<p>Doch um die Frage, ob mit dem Aufstocken des griechischen Rettungspakets nun gutes Geld Schlechtem hinterhergeworfen wird, soll es an dieser Stelle nicht gehen. Vielmehr beschäftigt uns seit einigen Jahren und mit zunehmender Intensität eine weitaus bedeutendere Frage: Sind Währungen wie der Euro und die Weltleitwährung US-Dollar überhaupt noch solides Geld? Es stellte sich im Zuge unserer Recherchen zusätzlich die Frage, ob Euro und US-Dollar und alle daran gekoppelten Derivatewährungen (insgesamt über 50) überhaupt als „echtes Geld“ definiert werden können?</p>
<p>Gutes Geld zeichnet sich durch die Attribute: Beliebige Teilbarkeit, natürliche Knappheit, allgemeine Akzeptanz sowie Wertstabilität aus. Bei genauer Betrachtung erfüllen alle großen Währungen (die sogenannten Major Currencies) lediglich den Punkt der beliebigen Teilbarkeit vollständig. Alle anderen Anforderungen an eine Währung werden nur noch eingeschränkt oder gar nicht erfüllt. Im Themenbereich „Währungen in der Existenzkrise“ veranschaulichen wir Ihnen die rasante Vertrauenserosion in den Euro sowie den US-Dollar und den ebenso rasanten Kaufkraftverlust, selbst gemäß offizieller Statistiken.</p>
<p>Die Erkenntnis, dass die staatlich sanktionierten Währungssysteme unserer Zeit zum Scheitern verurteilt sind, war und ist die Grundlage unserer Investmententscheidung für die seit Jahrtausenden bewährten Geldmetalle Gold und Silber. Eine Unze bleibt eine Unze, egal welcher politische Zeitgeist gerade herrscht.</p>
<p>In Anbetracht der sich abzeichnenden konjunkturellen Abkühlung in Nordamerika und großen Teilen Europas, trotz historisch einmaliger „unkonventioneller“ Konjunkturstimuli, ist auch für die Zukunft nicht davon auszugehen, dass die für den Euro und den US-Dollar verantwortlichen Finanzpolitiker und Notenbankchefs auf den Weg der Tugend zurückfinden. Im Gegenteil ist eine weitere Eskalationsstufe desperater Stützungsmaßnahmen zu erwarten. Die Bank of England (BoE) hat diese bereits öffentlich angekündigt (Stützung der britischen Wirtschaft „mittels Notenpresse“). Spätestens ab dem dritten Quartal dieses Jahres wird auch die US-Notenbank diesem Beispiel folgen. Die EZB kämpft zudem noch gegen das Auseinanderbrechen der Eurozone. Die Konsequenz wird eine beschleunigte Erosion der Kaufkraft und des Vertrauens in das staatlich sanktionierte, ungedeckte Digitalbuchgeld und Kreditgeldsystem sein.</p>
<p>Wir empfehlen Ihnen, sich nicht von kurzfristigen, terminmarktbedingten Schwankungen bei den Edelmetallen irritieren zu lassen. Bauen Sie Ihre ganz private – staatlich unabhängige – Echtgeldalternative in Form von physischem Gold und Silber auf, solange diese Möglichkeit noch besteht. Die Angebotsengpässe werden tendenziell zunehmen, die verfügbaren Lagerbestände weiter abschmelzen. Der Mai 2011 war erneut geprägt von heftigen Nachfrageschüben bei physischen Edelmetallen – auch bei SOLIT. Schlussendlich ist eine physische Knappheit einhergehend mit explodierenden Preisen bei Gold und Silber in Anbetracht der global explodierenden Geldmenge unvermeidbar.</p>
<p>Quelle: <a href="http://solit-kapital.de" target="_blank">Solit</a></p>
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		<title>Sachwert im „Ländle“ – doppelt gut investiert</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 11:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian Borck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Süden der Bundesrepublik gehört seit einigen Jahrzehnten zu den Regionen mit hoher wirtschaftlicher Dynamik, dauerhaft niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Lebensqualität. In verschiedenen Studien findet sich dabei Deutschlands südlichste Großstadt Freiburg auf den vorderen Rängen. Landschaftlich reizvoll zwischen Rheintal und Schwarzwald gelegen und als sonnenreichste Region Deutschlands bekannt, hat besonders die Nähe von Wissenschaft, Forschung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Süden der Bundesrepublik gehört seit einigen Jahrzehnten zu den Regionen mit hoher wirtschaftlicher Dynamik, dauerhaft niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Lebensqualität.</p>
<p>In verschiedenen Studien findet sich dabei Deutschlands südlichste Großstadt Freiburg auf den vorderen Rängen. Landschaftlich reizvoll zwischen Rheintal und Schwarzwald gelegen und als sonnenreichste Region Deutschlands bekannt, hat besonders die Nähe von Wissenschaft, Forschung und Industrie zur nachhaltig positiven Entwicklung in Freiburg beigetragen.<span id="more-943"></span> Zahlreiche Unternehmen aus den Bereichen Solar- und Medientechnik, der Biotechnologie und der Medizintechnik haben sich in Freiburg angesiedelt.<br />
Seit 1990 ist die Bevölkerung in Freiburg um 15% gestiegen und eine hohe Nachfrage nach Wohnraum hat die Mieten deutlich anwachsen lassen. Besonders interessant für Kapitalanleger sind aber die durchweg positiven Zukunftsaussichten der Region Freiburg.<br />
Auf einem der letzten großen und bebaubaren innerstädtischen Grundstücke soll Anfang 2013 ein neues Immobilienprojekt –die Westarkaden – fertig gestellt werden.</p>
<p>Dem <em>Fondshaus Hamburg</em> ist es gelungen, dieses Projekt als Beteiligungsangebot <em>FHH Immobilien 10 Stadtquartier Freiburg</em> für Kapitalanleger aufzulegen. Die Vorteile dieses Sachwertinvestments liegen auf der Hand:</p>
<ul>
<li>Beteiligung an einem gemischt genutzten Immobilienensemble in Freiburg</li>
<li>Zentrale und verkehrsgünstige Lage der <em>Westarkaden</em> zwischen Stadtzentrum und Universitätsklinikum</li>
<li>Kombination aus Wohnraum und Einzelhandelsflächen mit namhaften Mietern</li>
<li>Langfristige Einnahmesicherheit durch breiten Mietermix</li>
<li>Geplante Ausschüttung von 5,25% p.a. soll vierteljährlich ausgezahlt werden</li>
<li>Konservative Kalkulation auf Fondebene</li>
<li>Mindestbeteiligung: 10.000 Euro</li>
</ul>
<p>Mit einer Beteiligung am <em>FHH Immobilien 10 Stadtquartier Freiburg</em> investieren Anleger in ein Immobilienprojekt mit modernsten ökologischen Standards, bei dem eine hohe Einnahmesicherheit durch eine Kombination aus Wohnraum und Einzelhandelsfläche erreicht wird und das sich durch seine zentrale und verkehrsgünstige Lage auszeichnet.</p>
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		<title>Griechenland im Herbst 2011</title>
		<link>http://degere.de/922/griechenland-im-herbst-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 07:55:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian Borck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>

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		<description><![CDATA[Es waren schwere Wochen und Monate für Griechenland, seine Bevölkerung, die politischen Vertreter und das griechische Wirtschafts- und Finanzsystem. Etliche Generalstreiks haben das Leben zum Teil über mehrere Tage hinweg fast komplett lahm gelegt. Auch das soziale Klima ist merklich abgekühlt, die Gewaltbereitschaft der Demonstranten steigt und der Staat reagiert mit zunehmender Härte. Alte rebellieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es waren schwere Wochen und Monate für Griechenland, seine Bevölkerung, die politischen Vertreter und das griechische Wirtschafts- und Finanzsystem.</p>
<p>Etliche Generalstreiks haben das Leben zum Teil über mehrere Tage hinweg fast komplett lahm gelegt. Auch das soziale Klima ist merklich abgekühlt, die Gewaltbereitschaft der Demonstranten steigt und der Staat reagiert mit zunehmender Härte. Alte rebellieren gegen sinkende Renten, Junge begehren gegen steigende Belastungen für Gesundheit und Rente auf und viele Fachkräfte flüchten vor dem niedrigen Lohnniveau ins europäische Ausland.<span id="more-922"></span> Dank der Freizügigkeit werden gut ausgebildete Arbeitskräfte im Ausland mit offenen Armen empfangen. Dass dadurch die Probleme der griechischen Wirtschaft verschärft werden ist den Abwandernden zwar bewusst, aber reichlich egal. Die Sparanstrengungen der Regierung haben das Land in eine tiefe Rezession geführt und eine erhoffte Belebung der Wirtschaft ist nicht in Sicht.</p>
<p>Die Lebenshaltungskosten sind etwa doppelt so stark angestiegen, wie im Rest der europäischen Union. Besonders die Waren des täglichen Bedarfs und die Versorgungsdienstleistungen sind deutlich teurer geworden. Große Proteste richten sich deswegen auf die weitgehende Privatisierung des Energiesektors, die für die Steigerung der Energiepreise verantwortlich gemacht wird. In Heuschreckenmanier haben sich Investoren aus dem In- und Ausland auf das Tafelsilber des griechischen Staatsbesitzes gestürzt.</p>
<p>Lange Zeit haben die europäischen Nachbarn versucht, Griechenland vor dem Schlimmsten zu bewahren, aber letztlich waren diese Bemühungen vergeblich, denn zu stark lastete die große Staatsverschuldung auf dem Land im Südosten Europas. Nachdem der milliardenschwere europäische Rettungsschirm die Pleite des Staates zwar zunächst verhindern konnte, brachte erst eine Umschuldung die nötige Entlastung. Dabei mussten die Gläubiger des Staates auf einen Großteil ihrer Forderungen verzichten oder boten eine zinslose Prolongation der Forderung an.</p>
<p>Mittlerweile wird offen über einen Austritt der Griechen aus dem EURO-Raum diskutiert. Zwar ist noch nicht klar, wie und zu welchen Bedingungen das passieren wird, aber bevor die gesamte Euro-Zone kollabiert, müssen auch Tabuthemen aufgegriffen werden.</p>
<p>Griechenland befindet sich in diesem Herbst in bester Gesellschaft. Nachdem das zweite Hilfspaket für Portugal geschnürt wurde und Italien, Ungarn und Spanien ebenfalls auf europäische „Rettungs-„Milliarden angewiesen sind, bestimmt die Schuldenkrise das Tagesgeschäft der EU. Angesichts des flächendeckenden Ausmaßes ist ein Interessenausgleich der EU-Länder nicht möglich. Die Wachstumslokomotiven, allen voran Deutschland, fordern weitere Zinserhöhungen, um die hohe Inflation zu bekämpfen. Die Staaten Süd- und Südosteuropas können sich höhere Zinsen gar nicht erst leisten und die zweistellige Inflation hilft zusätzlich beim Schuldenabbau.</p>
<p>Es ist ein heißer Herbst in Europa im Jahr 2011 und noch immer ist nicht absehbar, wie dieses Dilemma überwunden werden kann. Das Vertrauen der Menschen in die Regierungen ist nachhaltig beschädigt, die Maßnahmen zur Rettung der gemeinsamen europäischen Währung verpuffen und die soziale Schieflage nimmt weiter zu.</p>
<p>Erlauben Sie uns diesen gewagten Blick in die Zukunft und beobachten Sie aufmerksam das Geschehen der kommenden Wochen und Monate. Heute müssen Sie die richtigen Entscheidungen getroffen werden, damit Sie nicht auch zu den großen Verlierern dieser Entwicklungen gehören.</p>
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		<title>Endphase der Platzierung beim AGP II</title>
		<link>http://degere.de/921/endphase-der-platzierung-beim-agp-ii/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 05:34:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian Borck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits hier haben wir über den AGP Fund II der Deutschen Finance Group aus München berichtet und Ihnen die Vorteile dieser institutionellen Anlagestrategie für Privatanleger aufgezeigt. Besonders für Anleger, denen eine breite Streuung ihrer Geldanlagen und die eine Einmalzahlung durch Monatsraten ergänzen wollen, eignet sich der AGP II Fund. Noch bis zum 30. Juni 2011 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits<a href="http://degere.de/742/institutionelle-anlagestrategie-fuer-den-privatanleger/" target="_blank"> hier</a> haben wir über den AGP Fund II der Deutschen Finance Group aus München berichtet und Ihnen die Vorteile dieser institutionellen Anlagestrategie für Privatanleger aufgezeigt.</p>
<p>Besonders für Anleger, denen eine breite Streuung ihrer Geldanlagen und die eine Einmalzahlung durch Monatsraten ergänzen wollen, eignet sich der AGP II Fund.<span id="more-921"></span></p>
<p>Noch bis zum 30. Juni 2011 können sich Kunden am AGP II Portfoliofonds beteiligen, bis zu diesem Zeitpunkt müssen die Beitrittsunterlagen eingereicht und die Ersteinlage auf das Treuhandkonto eingegangen sein.</p>
<p>Im April gab die Deutsche Finance Group die 8. Investition des Fondsportfolios bekannt. Ziel dieses Engagements ist der kanadische Wohnimmobilienmarkt. Der Zielfonds beteiligt sich an Mehrfamilienhäusern, Wohnparks und hochwertigen Seniorenresidenzen. Neben dem AGP II werden sich hauptsächlich institutionelle Anleger, wie Pensionseinrichtungen, Versicherungsgesellschaften und Stiftungen an dem Zielinvestment beteiligen. Kanada ist die zehntgrößte Volkswirtschaft der Welt und verfügt außerdem über die zweitgrößte Landfläche. Die 8. Investition ergänzt das breite Anlagespektrum des AGP II um einen weiteren interessanten Zielfonds. Alle bisherigen Investitionen wurden vom Management geschickt ausgewählt und lassen eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung des AGP II erahnen.</p>
<p>Passt der AGP II zu Ihrem Anlageportfolio? Welche weiteren Vorteile bietet dieses Portfolioinvestment? Alle Fragen beantworten wir Ihnen gern.</p>
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